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Symbolbild, KI-generiert

Microsoft Aktie: Ackman baut auf 19 Prozent Gewinnwachstum

Microsoft steigert KI-Ausgaben deutlich, verfügt aber über starken Cashflow. Ackman setzt weiter auf steigende Gewinne und wachsende Copilot-Nutzung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Ackmans Microsoft-Anteil erreicht 17,9 Prozent
  • Copilot überschreitet 30 Millionen Abonnenten
  • Investitionen steigen auf 175 Milliarden Dollar
  • Freier Mittelzufluss beträgt 66,987 Milliarden Dollar

Die aggressive Expansion im Bereich der künstlichen Intelligenz prägt zunehmend das finanzielle Profil von Microsoft. Während Software-Angebote wie der Copilot die Nachfrage im lukrativen Cloud- und Office-Geschäft stützen, treiben die erforderlichen Rechenkapazitäten den Kapitalbedarf in neue Höhen. Anleger und Fondsmanager wägen die immensen Investitionsausgaben gegen die robuste operative Ertragskraft des Softwarekonzerns ab.

Starkes Nutzerwachstum stützt Ackmans Engagement

Das Vertrauen in das langfristige Gewinnpotenzial bleibt an der Wall Street spürbar. Der von Bill Ackman geführte Hedgefonds Pershing Square USA hat 17,9 Prozent seines Portfolios in Microsoft-Aktien angelegt. Ackman rechnet bei dem Konzern über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren mit einem jährlichen Gewinnwachstum je Aktie von rund 19 Prozent.

Getragen wird diese Zuversicht von den jüngsten Softwareerfolgen: Der KI-Assistent Copilot verzeichnet mittlerweile mehr als 30 Millionen Abonnenten. Zudem kletterten die Erlöse im Segment Microsoft 365 im Vorjahresvergleich um 14 Prozent. Die Monetarisierung der KI-Werkzeuge zeigt damit klare Fortschritte in der breiten Kundenbasis.

Schuldenprognosen steigen mit den Infrastrukturkosten

Parallel zum operativen Wachstum explodieren jedoch die Sachinvestitionen. Bei Microsoft machen die Investitionsausgaben inzwischen rund 37 Prozent des Umsatzes aus, was einer Verdopplung entspricht. Für das kommende Jahr stehen Investitionen in Höhe von 175 Milliarden Dollar im Raum.

Dieser gewaltige Mittelbedarf für KI-Infrastruktur könnte auch die Verschuldung der Technologiebranche spürbar erhöhen. Laut einer Prognose von Goldman Sachs dürften die globalen Emissionen erstklassiger Unternehmensanleihen von fünf führenden Technologiekonzernen – darunter Microsoft, Alphabet und Amazon – im Jahr 2027 auf 420 Milliarden Dollar anschwellen. Die Analysten gehen davon aus, dass rund 35 Prozent der anfallenden Sachinvestitionen dieser Gruppe künftig über Schulden finanziert werden müssen.

Solide Cashflow-Basis federt Ausgaben ab

Im Branchenvergleich steht der Konzern aus Redmond bilanziell jedoch auf einem stabilen Fundament. In den zwölf Monaten bis zum 30. Juni 2026 erzielte Microsoft einen operativen Cashflow von 182,935 Milliarden Dollar.

Nach Abzug der Investitionen in Höhe von 115,948 Milliarden Dollar verblieb ein freier Mittelzufluss von 66,987 Milliarden Dollar. Microsoft wendete im Geschäftsjahr 2026 rund 48,7 Milliarden Dollar für Dividenden und Aktienrückkäufe auf.

An der Börse notiert die Aktie mit einem Schlusskurs von 429,80 Euro weiterhin solide über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 404,52 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 478,10 Euro trennt das Papier derzeit ein Rückstand von zehn Prozent. Die Anleger honorieren vorerst, dass Microsoft die Ausgabenoffensive aus eigener Finanzkraft stemmen kann.

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