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Symbolbild, KI-generiert

Microsoft Aktie: 20 Millionen Copilot-Nutzer

Starke Cloud- und KI-Zahlen treiben Microsofts Quartal, während Analysten die günstige Bewertung der Aktie als Einstiegschance sehen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Azure-Wachstum von 39 Prozent
  • KI-Assistent Copilot erreicht 20 Millionen Nutzer
  • Analysten sehen Einstiegschance bei niedriger Bewertung
  • Großinvestoren stocken Anteile auf

Boomendes Cloud-Geschäft und Millionen neue KI-Nutzer. Bei Microsoft stimmen die operativen Fakten. An der Börse sieht die Realität anders aus. Die Aktie notiert seit Jahresbeginn rund 14 Prozent im Minus. Analysten sehen nun eine Einstiegschance.

KI-Wachstum treibt die Zahlen

Der Tech-Konzern übertraf im dritten Geschäftsquartal die Erwartungen. Der Gewinn je Aktie kletterte auf 4,27 US-Dollar. Der Gesamtumsatz stieg im Jahresvergleich um 18 Prozent.

Ein zentraler Treiber bleibt die Cloud-Plattform Azure. Sie wuchs währungsbereinigt um 39 Prozent. Der KI-Assistent Copilot erreichte derweil einen Meilenstein von 20 Millionen Nutzern. Die Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz schlägt sich direkt in den Bilanzen nieder.

Analysten heben Kursziele an

Phillip Securities stufte die Aktie am 13. Mai auf „Kaufen“ hoch. Das neue Kursziel liegt bei 485 Dollar. Wedbush und Citigroup bestätigten ihre positiven Einschätzungen ebenfalls.

Citigroup ruft mit 620 Dollar eines der höchsten Ziele an der Wall Street aus. Im Schnitt erwarten Analysten einen Kurs von rund 569 Dollar. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis von 24 liegt deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt.

Die Folge: Die Bewertung sinkt. Das operative Geschäft wächst weiter.

Institutionelle Käufer greifen zu

Großinvestoren nutzten die jüngste Kursschwäche. Aspiring Ventures baute seine Position um fast 160 Prozent aus. Auch Revisor Wealth Management und Krilogy Financial kauften im ersten Quartal Aktien zu.

Bei den Insidern zeigt sich ein gemischtes Bild. Vizepräsident Hogan verkaufte im März Papiere für durchschnittlich 409 Dollar. Direktor Stanton kaufte im Februar Aktien für rund 397 Dollar.

Am Mittwoch schloss die Microsoft-Aktie bei 346 Euro. Damit notiert das Papier rund 13 Prozent unter der 200-Tage-Linie. Vom 52-Wochen-Hoch im vergangenen Juli ist der Kurs noch weit entfernt.

Ein massiver Auftragsbestand von 627 Milliarden Dollar sichert die langfristigen Umsätze ab. Aktionäre profitieren kurzfristig von der angekündigten Quartalsdividende in Höhe von 0,91 Dollar. Wer am 21. Mai die Papiere im Depot hält, erhält die Auszahlung Mitte Juni.

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