Microsoft baut um. Der Softwarekonzern streicht Stellen und investiert parallel Milliarden in künstliche Intelligenz. Einige Großinvestoren reduzieren kurz vor den anstehenden Quartalszahlen ihre Positionen.
Stellenabbau für die KI-Ära
Das Management plant ein freiwilliges Abfindungsprogramm für rund sieben Prozent der US-Belegschaft. Microsoft passt seine Kostenstruktur an das KI-Zeitalter an. Parallel dazu fließen enorme Summen in die Infrastruktur. Ein Beispiel ist der geplante Ausbau von Cloud- und KI-Diensten in Australien für 18 Milliarden US-Dollar.
Abseits der KI-Themen arbeitet Microsoft an seinem Kerngeschäft. Ein internes Dokument unter dem Codenamen „K2“ verspricht Leistungsverbesserungen für Windows 11. Neue Updates sollen das Energiemanagement optimieren und die Akkulaufzeit von Geräten verlängern.
Großinvestoren verkleinern Positionen
Aktuelle Pflichtmitteilungen zeigen eine klare Tendenz bei Vermögensverwaltern. Mehrere Häuser haben ihre Microsoft-Positionen im vergangenen Quartal verkleinert:
- Jackson Thornton Wealth Management: -14,3 Prozent
- V Square Quantitative Management: -9,7 Prozent
- Fiduciary Alliance LLC: -2,5 Prozent
An der Börse spiegelt sich diese Vorsicht wider. Seit Jahresbeginn hat die Microsoft-Aktie rund elf Prozent an Wert verloren. Aktuell notiert das Papier bei knapp 361 Euro. Ein RSI-Wert von 26,7 signalisiert dabei eine stark überverkaufte Situation.
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Fokus auf Margen und Cloud-Wachstum
Am Mittwoch nach US-Börsenschluss präsentiert Microsoft die Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal. Die Erwartungen: hoch. Im Vorquartal stieg der Umsatz um knapp 17 Prozent auf 81,27 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie übertraf die Prognosen deutlich.
Für das anstehende Zahlenwerk peilt das Management Erlöse von gut 81 Milliarden US-Dollar an. Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch. Die Investmentbank Robert W. Baird reduzierte ihr Kursziel kürzlich auf 500 US-Dollar, rät aber weiterhin zum Kauf.
Der Fokus am Mittwoch liegt auf einem konkreten Detail. Die massiven Investitionen in KI-Infrastruktur müssen durch steigende Einnahmen aus Copilot- und Azure-Diensten gedeckt werden. Nur so kann der Konzern seine hohe Nettomarge halten.
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