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Micron Aktie: Wachstumsfantasien reifen!

Micron Technology hat seine HBM-Speicherproduktion für das gesamte Jahr 2026 bereits ausgebucht. Die hohe KI-Nachfrage treibt die Preise und führt zu massiven Kapazitätserweiterungen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • HBM-Produktion für 2026 vollständig ausverkauft
  • DRAM-Preise könnten um bis zu 70% steigen
  • Massive Investitionen in neue Produktionsstätten
  • Hohe Erwartungen an Quartalszahlen am 18. März

Der Hunger nach KI-Hardware treibt die Halbleiterbranche an ihre Grenzen. Bei Micron Technology führt diese Entwicklung zu einer bemerkenswerten Situation: Die hochleistungsfähigen Speicherchips des Unternehmens sind für das gesamte Jahr 2026 bereits vergriffen. Wenn der Konzern in wenigen Tagen seine Quartalszahlen vorlegt, blickt der Markt daher weit über die reinen Gewinndaten hinaus.

Preissprung bei Speicherchips

Die anhaltende Nachfrage nach High-Bandwidth Memory (HBM) für die KI-Infrastruktur sorgt für einen massiven Engpass im Ökosystem. Da die Produktion dieser speziellen Chips rund dreimal so viel Wafer-Kapazität beansprucht wie herkömmliche Speicher, verknappt sich das Angebot zusehends. Analysten gehen davon aus, dass die Preise für Standard-DRAM-Speicher im zweiten Quartal um bis zu 70 Prozent steigen werden.

Diese Aussichten beflügelten den Titel zuletzt deutlich. Entgegen dem schwächeren Gesamtmarkt verzeichnete das Papier am Freitag ein Plus von 5,40 Prozent und ging bei 371,80 Euro aus dem Handel. Auch das Geschäft mit Rechenzentren liefert starken Rückenwind, nachdem der Umsatz mit NAND-Produkten in diesem Segment bereits im ersten Quartal die Marke von einer Milliarde US-Dollar überschritten hatte.

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Hohe Erwartungen und globale Expansion

Am kommenden Mittwoch, den 18. März, wird Micron die Ergebnisse für das abgelaufene zweite Geschäftsquartal präsentieren. Die Wall Street rechnet mit einem Umsatz von 19,1 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn je Aktie von 8,59 US-Dollar. Das Management selbst hatte im Vorfeld Rekordergebnisse für das laufende Jahr in Aussicht gestellt.

Um die enormen Auftragsbestände langfristig abzuarbeiten, treibt der Konzern den Ausbau seiner globalen Produktionskapazitäten derzeit zügig voran:

  • Baubeginn eines 100-Milliarden-Dollar-Komplexes im US-Bundesstaat New York (Januar 2026)
  • Eröffnung der ersten indischen Halbleiter-Testanlage für 2,75 Milliarden Dollar (Februar 2026)
  • Übernahme einer Fabrik in Taiwan für 1,8 Milliarden Dollar

Mit einer vertraglich vollständig gesicherten HBM-Produktion für das laufende Jahr rückt nun die operative Umsetzung in den Fokus. Wenn Micron am 18. März seine Bücher öffnet, werden Investoren vor allem darauf achten, ob die vom Management angepeilten Bruttomargen von rund 67 Prozent bei der aktuellen Auslastung planmäßig realisiert werden.

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