Die Halbleiterbranche steht unter Druck: US-Präsident Trump hat einen 25-prozentigen Strafzoll auf ausgewählte importierte Chips verhängt – explizit auf Prozessoren von Nvidia und AMD. Während Konkurrenten verunsichert reagieren, zeigt sich Micron Technology erstaunlich resilient. Der Grund: Das Unternehmen profitiert gleich doppelt von der neuen „America First“-Politik.
Groundbreaking im perfekten Timing
Am morgigen Freitag, dem 16. Januar 2026, findet die offizielle Grundsteinlegung für Microns 100-Milliarden-Dollar-Megafab in Clay, New York statt. Die Anlage wird die größte Halbleiterfabrik der US-Geschichte – und passt perfekt in die aktuelle politische Großwetterlage. Während Trumps Zölle gezielt auf ausländische Chips zielen, setzt Micron auf massive Investitionen in die heimische Fertigung. Zum Termin werden hochrangige Regierungsvertreter erwartet.
Die Speicher-Chips von Micron fallen nicht unter die neuen Zölle. Dennoch könnte das Unternehmen indirekt profitieren: Wenn Kunden verstärkt auf US-produzierte Komponenten setzen müssen, verschafft das Micron einen Wettbewerbsvorteil gegenüber asiatischen Konkurrenten.
Analysten bleiben aggressiv bullish
Die Wall Street lässt sich vom Tariff-Getöse nicht beeindrucken. RBC Capital initiierte am 14. Januar die Coverage mit „Outperform“ und einem Kursziel von 425 US-Dollar – fast 30 Prozent Aufwärtspotenzial. Der Grund: Der Markt für High Bandwidth Memory (HBM), das Herzstück moderner KI-Beschleuniger, ist extrem angespannt. Microns HBM-Kapazitäten sind bis Ende 2026 praktisch ausverkauft.
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Cantor Fitzgerald und KeyBanc sehen das ähnlich – beide setzen das Kursziel auf 450 US-Dollar und sprechen von einem „Superzyklus“, der bis 2027 anhalten könnte. Die Preissetzungsmacht liegt klar bei Micron.
TSMC-Zahlen stützen die These
Zusätzlichen Rückenwind lieferte heute TSMC mit besser als erwarteten Quartalszahlen, getrieben von der explosiven Nachfrage nach KI-Chips. Die fundamentale Stärke der Endmärkte bleibt intakt – trotz geopolitischer Verwerfungen.
Die Aktie handelt aktuell um 333 US-Dollar und konsolidiert nahe ihrer Allzeithochs. Unterstützung findet sich im Bereich 315 bis 320 US-Dollar. Sollte die morgige Zeremonie medial positiv aufgenommen werden, könnte der Widerstand bei 350 US-Dollar schneller ins Visier rücken als gedacht.
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