Micron Technology hat gestern von der Erholung der Halbleiterwerte profitiert: Die Aktie legte um 5,5% zu und schloss bei 620,00 €. Reuters zufolge kauften Anleger nach dem Ausverkauf der vorangegangenen Sitzung wieder Aktien aus dem Sektor. Der Kursanstieg stand damit im Umfeld einer breiteren Branchenbewegung.
Anleger kehren nach Ausverkauf zurück
Reuters berichtete für gestern von einem Anstieg des Halbleiterindex um 4,2 Prozent. Micron gehörte dabei zu den Chipwerten, die im Zuge der Rückkäufe zulegten. Die Nachrichtenagentur ordnete die Bewegung als Erholung nach den Verlusten der vorherigen Sitzung ein.
Den Ausverkauf am Donnerstag hatten laut Reuters Sorgen ausgelöst, ein von den Demokraten geführter Kongress könnte den Bau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz verlangsamen. Diese Befürchtung betraf damit den Ausbau der Infrastruktur. Der Bericht beschrieb sie als Anlass für den Verkaufsdruck im Halbleitersektor und nicht als bereits eingetretene Verzögerung eines konkreten Micron-Projekts.
Werkpläne ausgesetzt, Verwaltungsrätin kündigt Rückzug an
Eine eigenständige Unternehmensnachricht betraf am Donnerstag dagegen Microns geplantes Speicherchipwerk in Taoyuan. Nach Angaben von Reuters setzte das Unternehmen die Pläne wegen eines länger andauernden Arbeitskonflikts aus. Das Projekt war mit 4,5 Milliarden $ budgetiert. Als Grund für die ausgesetzten Pläne nannte Reuters damit den Arbeitskonflikt vor Ort.
Außerdem teilte Micron am Donnerstag eine bevorstehende Veränderung im Verwaltungsrat mit. Linnie M. Haynesworth habe das Unternehmen darüber informiert, dass sie bei der jährlichen Hauptversammlung aus dem Gremium ausscheiden werde. Ihr Rückzug ist damit für die Versammlung vorgesehen, die nach Unternehmensangaben voraussichtlich am 14. Januar 2027 stattfinden soll.
Stand heute, 7. November: Micron Technology – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Micron Technology investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 7. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
