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Micron Aktie: Prognose sprengt Rahmen

Der Speicherchip-Hersteller Micron hat seine Quartalsprognose massiv nach oben korrigiert und übertrifft Analystenerwartungen um fast 50 Prozent. Treiber sind die starke KI-Nachfrage und knappe Marktangebote.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Quartalsprognose deutlich über Analystenkonsens
  • Starke KI-Nachfrage und knappe Angebote als Treiber
  • Dividende wird um 30 Prozent erhöht
  • Strategische Beteiligung an SiMa.ai für Physical AI

Micron hat seine Quartalsprognose für das dritte Geschäftsquartal 2026 gleich um ein Vielfaches nach oben korrigiert — und das ist keine kleine Anpassung. Die erwarteten Erlöse liegen nun fast 50 Prozent über dem bisherigen Analystenkonsens. Treiber sind anhaltend starke KI-Nachfrage und knappes Angebot am Speichermarkt.

Zahlen, die kaum jemand erwartet hatte

Micron rechnet für das laufende Quartal mit einem Gewinn je Aktie zwischen 18,75 und 19,55 Dollar. Der bisherige Konsens lag bei rund 10,50 Dollar — also nicht einmal halb so viel. Beim Umsatz erwartet das Unternehmen zwischen 32,8 und 34,3 Milliarden Dollar, verglichen mit zuvor geschätzten 22,4 Milliarden Dollar.

Das vorherige Quartal hatte Micron bereits mit Rekordwerten bei Umsatz, Bruttomarge und freiem Cashflow abgeschlossen. Die neue Guidance setzt diese Entwicklung konsequent fort.

Neue Wachstumsfelder und Milliarden-Investitionen

Parallel zur Prognoseanhebung hat Micron eine strategische Beteiligung an SiMa.ai bekannt gegeben. Die Zusammenarbeit zielt auf sogenannte „Physical AI“-Anwendungen ab — also KI-Systeme für Robotik, autonome Fahrzeuge und industrielle Automatisierung. Dabei kombiniert Micron seinen LPDDR5X-Speicher mit dem Modalix-MLSoC-Chip von SiMa.ai, um die Energieeffizienz intelligenter Systeme zu verbessern.

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Auf der Hardware-Seite laufen seit dem ersten Kalenderquartal 2026 Serienlieferungen von HBM4-Speicher, der speziell für NVIDIAs Vera-Rubin-Plattform entwickelt wurde. Für das Gesamtjahr plant Micron Investitionen von über 25 Milliarden Dollar — unter anderem in neue Reinraumkapazitäten in Taiwan, Idaho und New York.

Dividende steigt um 30 Prozent

Das Vertrauen des Managements in die eigene Entwicklung zeigt sich auch in der Ausschüttungspolitik: Der Vorstand hat die Quartalsdividende von 0,12 auf 0,15 Dollar je Aktie angehoben — ein Plus von 30 Prozent. Die nächste Zahlung erfolgt am 15. April 2026.

Die Aktie hat seit ihrem 52-Wochen-Tief im April 2025 bei rund 60 Euro eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt und notiert aktuell bei knapp 360 Euro — ein Kursanstieg von rund 475 Prozent innerhalb eines Jahres.

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