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Micron Aktie: Megafab-Schub

Der Halbleiterhersteller Micron startet den Bau einer 100-Milliarden-Dollar-Fabrik in New York und erhält gleichzeitig mehrere Kurszielerhöhungen von Analysten. Die Aktie profitiert von starker KI-Nachfrage und Rekordzahlen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Spatenstich für 100-Milliarden-Dollar-Fabrik in New York
  • Mehrere Analysten erhöhen Kursziele auf bis zu 400 Dollar
  • Starke Quartalszahlen mit Umsatzplus von 57 Prozent
  • HBM-Kapazitäten für KI-Chips bis 2026 ausverkauft

Micron startet mit kräftigem Rückenwind in die neue Handelswoche. Nach einem Anstieg von 5,53 % am Freitag auf 345,09 US‑Dollar rückt ein wichtiger Termin am Donnerstag in den Fokus: Dann erfolgt der symbolische Spatenstich für das 100‑Milliarden‑Dollar-Megafab im US-Bundesstaat New York. Die Kombination aus diesem Projekt und frischen Analystenaufschlägen gibt der Aktie zusätzlichen Schub.

Megafab-Pläne und Analystenstärke

Auslöser der aktuellen Dynamik ist der offizielle Baustart für den großen Halbleiterstandort in Clay, Onondaga County. Die Zeremonie am Donnerstag wird von CEO Sanjay Mehrotra sowie hochrangigen Regierungsvertretern begleitet. Das Vorhaben gilt als größte private Investition in der Geschichte des Bundesstaates New York und ist ein zentraler Baustein von Microns Strategie, hochmoderne DRAM-Produktion stärker in den USA anzusiedeln.

Parallel dazu stützen mehrere neue Analystenbewertungen den positiven Trend. Am Freitag erhöhte Mizuho-Analyst Vijay Rakesh sein Kursziel auf 390 US‑Dollar und verweist auf aus seiner Sicht attraktive Bewertung und anhaltend starke Nachfrage nach speicherintensiven KI-Anwendungen. Bereits zuvor hatten UBS und Piper Sandler ihre Ziele auf jeweils 400 US‑Dollar angehoben. Beide Institute sehen die starke Position im Bereich High Bandwidth Memory (HBM) als wichtigen Vorteil im laufenden Halbleiterzyklus.

Wichtige Punkte im Überblick:

  • Strategischer Ausbau: Der Standort in New York soll langfristig bis zu vier Fabriken umfassen und die Versorgung des US‑Markts absichern.
  • Analystenkonsens: Mehrere Kursziele im Bereich 390–400 US‑Dollar flankieren den charttechnischen Ausbruch über die Marke von 340 US‑Dollar.
  • Kursentwicklung: Die Aktie schloss am Freitag bei 345,09 US‑Dollar, ein Plus von 18,07 US‑Dollar je Anteilsschein. Vorbörsliche Indikatoren deuten heute auf anhaltende Stärke hin.

AI-Supercycle und starke Zahlen

Rückgrat der Aufwärtsbewegung ist die hohe Nachfrage nach leistungsstarkem Speicher im Umfeld des sogenannten „AI-Supercycle“. Micron liefert HBM3E-Module für Nvidias Blackwell-GPU-Architektur und hat sich damit als wichtiger Partner im KI-Ökosystem positioniert.

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Die jüngsten Geschäftszahlen unterlegen diesen Trend. Im ersten Quartal des im Herbst gestarteten Geschäftsjahres 2026 erzielte Micron einen Umsatz von 13,64 Milliarden US‑Dollar, ein Plus von 57 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Bruttomarge lag bei 56,1 %, was auf eine starke Preissetzungsmacht in einem angespannten Angebotsumfeld hinweist. Die HBM-Kapazitäten sind nach Unternehmensangaben weit ins Jahr 2026 hinein ausverkauft und ermöglichen die Finanzierung der umfangreichen Investitionsprogramme in New York und Idaho.

Technische Lage und Ausblick auf Donnerstag

Aus technischer Sicht bewegt sich die Aktie in der Nähe ihrer historischen Höchststände. Mit dem klaren Ausbruch über 340 US‑Dollar rückt nun die runde Marke von 350 US‑Dollar als nächster psychologischer Bereich in den Blick. Händler achten in dieser Woche insbesondere darauf, ob sich der Kurs oberhalb der Ausbruchszone um 340 US‑Dollar stabilisiert.

Der Spatenstich am Donnerstag hat vor allem symbolischen Charakter, bestätigt aber die Umsetzung des langfristigen Ausbauplans. Gleichzeitig dürfte das Ereignis für erhöhtes Handelsvolumen sorgen. Vor diesem Hintergrund könnten insbesondere Aussagen zum Tempo der künftigen Investitionen und zur weiteren Kapazitätsplanung im Markt genau verfolgt werden.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.