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Mettler-Toledo Aktie: Ergebnisse nahen

Mettler-Toledo veröffentlicht am 5. Februar die Zahlen für Q4 und das Gesamtjahr 2025. Die Auswirkungen von Zöllen auf das Ergebnis und die Prognose für 2026 stehen im Fokus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Ergebnisveröffentlichung am 5. Februar 2026
  • Auswirkungen von Zöllen auf das Quartalsergebnis
  • Optimistischer Ausblick für das Geschäftsjahr 2026
  • Strategische Fokussierung auf Automatisierung

Am kommenden Donnerstag veröffentlicht Mettler-Toledo die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025. Nach einem soliden dritten Quartal steht nun im Fokus, wie stark die angekündigten Belastungen durch Zölle das Endergebnis tatsächlich beeinflusst haben. Anleger erhoffen sich zudem Details zur Prognose für das bereits laufende Geschäftsjahr.

Die wichtigsten Eckpunkte:

  • Berichtstermin: Donnerstag, 5. Februar 2026 (nach US-Börsenschluss)
  • Erwarteter Gewinn (EPS): 12,68 USD bis 12,88 USD (bereinigt)
  • Umsatzprognose Q4: Plus von ca. 3 % in lokalen Währungen
  • Ausblick 2026: Bereinigtes EPS zwischen 45,35 USD und 46,00 USD angestrebt

Moderate Erwartungen für das Schlussquartal

Für das vierte Quartal 2025 hatte das Management ein bereinigtes Ergebnis je Aktie (EPS) zwischen 12,68 und 12,88 US-Dollar in Aussicht gestellt. Dies entspräche einem moderaten Wachstum von 2 bis 4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen mit einem Plus von etwa 3 % auf lokaler Währungsbasis.

Spannend bleibt die Frage: Kann Mettler-Toledo die operativen Belastungen besser wegstecken als ursprünglich befürchtet? Im letzten Update im November warnte die Unternehmensführung vor deutlichem Gegenwind. Höhere Zollkosten sollten das Wachstum des bereinigten Gewinns je Aktie im Schlussquartal voraussichtlich um 7 % bremsen. Die nun anstehenden Zahlen werden zeigen, inwieweit Effizienzsteigerungen in den Segmenten für Labor- und Präzisionsinstrumente diesen Effekt abfedern konnten.

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Strategische Weichenstellungen und Ausblick

Zuletzt verstärkte sich das Unternehmen auf personeller Ebene: Zum 20. Januar trat Michael J. Tokich dem Board of Directors bei. Parallel dazu betonte das Management auf Branchenkonferenzen im Januar die strategische Ausrichtung auf Automatisierung und Digitalisierung, insbesondere in den Bereichen Life Sciences und Industrie. Diese Transformation soll langfristig die Margen stützen.

Für das Geschäftsjahr 2026 zeigt sich die Führungsebene bereits optimistisch. Erwartet wird ein Umsatzwachstum von rund 4 % in lokalen Währungen. Dies soll zu einem deutlichen Sprung beim bereinigten Gewinn führen. Mit einer Zielspanne von 45,35 bis 46,00 US-Dollar je Aktie würde das EPS um 8 bis 9 % gegenüber den bisherigen Schätzungen für 2025 steigen.

Die detaillierte Veröffentlichung der Zahlen erfolgt am 5. Februar nach Handelsschluss an der Wall Street. Am darauffolgenden Vormittag, dem 6. Februar, wird das Management die Ergebnisse sowie die konkreten Erwartungen für die kommenden Monate in einer Telefonkonferenz mit Analysten erläutern.

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