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Metaplanet Aktie: Index-Ausschluss droht!

Metaplanet sieht sich mit drohendem Ausschluss aus japanischen Indizes und einer starken Verwässerung durch ein Optionsprogramm konfrontiert, während hohe Bitcoin-Buchverluste die Bilanz belasten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Drohender Ausschluss aus wichtigen japanischen Indizes
  • Massive Verwässerung durch 100 Millionen neue Aktien
  • Hohe Buchverluste auf Bitcoin-Bestände
  • Einnahmen aus Optionsverkäufen als Lichtblick

Metaplanet steht vor einer entscheidenden Woche. Am Donnerstag öffnet sich das Fenster für ein massives Optionsprogramm. Parallel dazu braut sich in Tokio ein viel größeres strukturelles Problem zusammen. Dem Unternehmen droht der Ausschluss aus wichtigen japanischen Aktienindizes. Das würde dringend benötigtes institutionelles Kapital abschneiden.

Verwässerung drückt die Rendite

Am 16. April beginnt die Ausübungsfrist für die 27. Serie von Optionsscheinen. Der EVO FUND erhält damit das Recht, bis zu 100 Millionen neue Stammaktien zu zeichnen. Zwar könnte eine an den Nettoinventarwert gebundene Schutzklausel die sofortige Ausübung bremsen. Der Überhang bleibt jedoch eine ständige Belastung für den Kurs.

Wie stark die fortlaufende Ausgabe neuer Papiere die Altaktionäre trifft, zeigt die sogenannte Bitcoin-Rendite. Diese Kennzahl misst das Wachstum der Krypto-Bestände pro verwässerter Aktie. Im ersten Quartal 2026 fiel sie drastisch auf 2,8 Prozent. Im Vorquartal lag der Wert noch bei 11,9 Prozent.

Milliardenverlust trifft auf Options-Einnahmen

Auch der Blick auf die Bilanz offenbart tiefe Risse. Metaplanet hat rund 4,18 Milliarden US-Dollar in Bitcoin investiert. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei über 104.000 Dollar pro Coin. Bei aktuellen Marktpreisen zwischen 66.000 und 72.000 Dollar sitzt das Unternehmen auf massiven Buchverlusten. Das Geschäftsjahr 2025 endete folglich mit einem Nettoverlust von rund 95 Milliarden Yen.

Ein Lichtblick bleibt die Optionsstrategie. Das Unternehmen verkauft besicherte Put-Optionen unter dem Marktpreis und kassiert die Prämien. Allein im letzten Quartal flossen so 18,6 Millionen Dollar in die Kassen. Diese Einnahmen werden direkt in neue Bitcoins reinvestiert und senken den durchschnittlichen Kaufpreis um etwa 3.900 Dollar pro Stück.

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Die Gefahr aus Tokio

Das langfristig größte Risiko für die Aktie liegt indes bei der Börsenaufsicht. Die Japan Exchange Group (JPX) prüft derzeit neue Regeln. Unternehmen, deren Vermögen zu über 50 Prozent aus Kryptowährungen besteht, könnten aus großen Indizes wie dem TOPIX verbannt werden. Für Metaplanet stand eine Aufnahme eigentlich für Oktober 2026 auf dem Plan. Fällt dieser Katalysator weg, bleiben erhoffte Zuflüsse von passiven Indexfonds aus.

Ungeachtet dessen hält CEO Simon Gerovich an seinem Expansionskurs fest. Bis Ende 2026 will er 100.000 Bitcoin anhäufen.

Zuletzt zeigte sich der Aktienkurs trotz der fundamentalen Hürden erholt und kletterte im Zuge eines breiteren Krypto-Aufschwungs auf 341 Yen. Konkrete Zahlen zur Wirksamkeit der Optionsstrategie und den genauen Auswirkungen der Buchverluste liefert der nächste Quartalsbericht im Mai 2026. Bis dahin bestimmen das am Donnerstag startende Optionsprogramm und die drohende Index-Regulierung die Richtung.

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