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Metaplanet Aktie: Bitcoin-Wette

Metaplanet stockt seine Bitcoin-Reserven massiv auf, was zu einem geschätzten Buchverlust von bis zu 720 Millionen US-Dollar führt, während der operative Bitcoin Yield bei über 560 Prozent liegt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bitcoin-Bestand auf über 35.000 Einheiten erhöht
  • Hoher Buchverlust durch Kursrückgang entstanden
  • Operativer Bitcoin Yield bei über 568 Prozent
  • Langfristiges Ziel von 210.000 Bitcoin gesetzt

Metaplanet startet mit einem soliden Jahresplus von rund 13 % in das neue Geschäftsjahr und notiert nahe 405 Yen. Hintergrund ist eine äußerst offensive Bitcoin-Strategie: Im vierten Quartal 2025 hat die Gesellschaft weitere 4.279 Bitcoin für etwa 451 Mio. US‑Dollar erworben. Gleichzeitig gerät das Modell durch die deutliche Korrektur am Kryptomarkt kurzfristig unter Druck.

Massive Aufstockung, Buchverluste

Zum Jahresende 2025 hat Metaplanet seine Bilanz deutlich ausgeweitet. Laut den jüngsten Daten belaufen sich die Bitcoin-Bestände inzwischen auf:

  • 35.102 Bitcoin
  • Bewertet mit rund 3,78 Mrd. US‑Dollar
  • Q4-Käufe: 4.279 Bitcoin für ca. 451 Mio. US‑Dollar
  • Durchschnittlicher Q4-Kaufpreis: 105.412 US‑Dollar je Bitcoin

Im Gesamtbestand liegt die aggregierte Kostenbasis bei rund 107.606 US‑Dollar pro Bitcoin. Dem steht ein Bitcoin-Kurs von etwa 87.000 bis 88.000 US‑Dollar zum Jahreswechsel gegenüber. Daraus ergibt sich ein geschätzter Buchverlust in der Größenordnung von 500 bis 720 Mio. US‑Dollar.

Operativ meldet Metaplanet für 2025 dennoch starke Kennzahlen. Der ausgewiesene „Bitcoin Yield“ liegt bei 568,2 %. Dieser Wert misst, wie stark der Bitcoin-Bestand je Aktie für die Aktionäre zugelegt hat. Zudem erzielte das Segment „Bitcoin Income Generation“ rund 54 Mio. US‑Dollar Umsatz und lag damit über den eigenen Erwartungen.

Strategie im volatilen Kryptoumfeld

Die Zahlen sind vor dem Hintergrund eines schwachen Kryptojahres zu sehen. Bitcoin beendete 2025 erstmals in einem Post-Halving-Jahr im Minus und fiel mehr als 30 % von seinem Allzeithoch im Oktober bei rund 126.000 US‑Dollar zurück. Viele größere Coins wie Cardano oder Dogecoin brachen im Jahresvergleich um mehr als 60 % ein.

Vor diesem Umfeld konnte sich die Metaplanet-Aktie teilweise von der Bitcoin-Entwicklung lösen und für 2025 dennoch einen zweistelligen prozentualen Zugewinn erzielen. Die Gesellschaft positioniert Bitcoin dabei nicht als reine Spekulation, sondern als zentrale Reserveposition – ähnlich wie der US-Konzern MicroStrategy. Mit ihrem Bestand zählt Metaplanet inzwischen zu den vier größten börsennotierten Bitcoin-Haltern weltweit.

Parallel flossen 2025 knapp 32 Mrd. US‑Dollar netto in US‑Krypto-ETFs. Trotz nachlassender Spotpreise blieb die institutionelle Nachfrage damit hoch. Metaplanet verfolgt in diesem Umfeld einen klar langfristigen Fahrplan: Die Q4-Käufe sind Teil eines Plans, den Bestand bis Ende 2027 auf 210.000 Bitcoin auszubauen – etwa 1 % der weltweiten Maximalmenge.

Ausblick: Weg zur 210.000-BTC-Zielmarke

Im ersten Quartal 2026 richtet sich der Blick vor allem auf die Kapitalallokation des Unternehmens. Kurzfristig ist die Marke von 86.500 US‑Dollar je Bitcoin technisch wichtig. Sie gilt als durchschnittlicher Einstandspreis vieler US‑ETF-Investoren. Ein deutlicher Rutsch darunter könnte den Druck auf die Metaplanet-Aktie erhöhen.

Analysten konzentrieren sich vor allem darauf, ob das Unternehmen seine aggressive Akkumulationsstrategie fortsetzen kann, ohne die Aktionäre übermäßiger Verwässerung auszusetzen. Bisher bleibt der „Bitcoin Yield“ positiv, und Metaplanet konnte die großen Tranchen – wie den Q4-Kauf über 451 Mio. US‑Dollar – erfolgreich finanzieren.

Entscheidend für die Stabilität des Kurses über der Marke von rund 400 Yen dürfte sein, ob Bitcoin in den kommenden Wochen wieder das psychologisch wichtige Niveau von 90.000 US‑Dollar erreicht oder überschreitet.

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