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Symbolbild, KI-generiert

Meta Aktie: Peking macht den Strich

China zwingt Meta zur Rückabwicklung der Manus-Übernahme. Der KI-Deal scheitert an nationalen Sicherheitsbedenken und belastet die Aktie.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • China stoppt Metas Manus-Übernahme
  • Rückabwicklung des Milliarden-Deals gefordert
  • Geopolitische Spannungen belasten KI-Strategie
  • Meta sucht alternative Energiequellen

China hat Metas milliardenschwere KI-Akquisition zum Rückzug gezwungen. Die Übernahme des Singapurer Startups Manus – einem KI-Agenten-Entwickler – für mehr als zwei Milliarden Dollar muss rückabgewickelt werden. Peking begründet die Entscheidung mit nationalen Sicherheitsinteressen und fordert die vollständige Wiederherstellung aller chinesischen Manus-Assets – inklusive der Rückgabe sämtlicher zuvor übertragener Daten und Technologien.

Erzwungener Rückzug mit enger Fristsetzung

Die chinesischen Behörden hatten bereits im Januar eine formelle Untersuchung des Deals eingeleitet – nur wenige Tage, nachdem Meta die Übernahme abgeschlossen hatte. Jetzt läuft eine vorläufige Frist von mehreren Wochen. Sollte die vollständige Rückabwicklung nicht gelingen, drohen Regulatoren sowohl Manus als auch Meta mit Sanktionen.

Mehrere frühere Manus-Investoren aus Asien, darunter Tencent und ZhenFund, haben bereits signalisiert, bei der Transaktion kooperieren zu wollen. Auch die Venture-Capital-Gesellschaft Benchmark – einer der bekanntesten frühen Geldgeber – hat ihre Investitionsrückflüsse offenbar bereits erhalten.

Geopolitik trifft KI-Strategie

Das Timing ist pikant: Die erzwungene Kehrtwende fällt in die Wochen vor einem geplanten Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping Mitte Mai. Meta steht damit mitten in einem geopolitischen Spannungsfeld, das den eigenen KI-Ambitionen empfindlich schadet.

Das Unternehmen sucht währenddessen auf anderen Wegen nach Lösungen für seinen wachsenden Energiebedarf. Ein Deal mit einem Satelliten-Startup soll künftig Solarenergie via Infrarotstrahl aus dem Orbit in die Rechenzentren leiten – auch nachts. Dazu kommen Pläne von WhatsApp, eine eigene Cloud-Backup-Infrastruktur aufzubauen und die Abhängigkeit von Google Drive und iCloud zu reduzieren.

Technisch kämpft die Aktie unterdessen an einer entscheidenden Marke: Die fallende 200-Tage-Linie verläuft bei rund 682 Dollar und gilt als zentraler Widerstand. Gelingt der nachhaltige Ausbruch darüber, rückt das Jahreshoch von rund 740 Dollar in Reichweite.

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