Meta tritt beim Ausbau seiner KI-Infrastruktur aufs Gaspedal. Dafür greift der Konzern nun auch auf Rechenchips von Google zurück – ein Signal dafür, wie knapp und strategisch wichtig Rechenleistung inzwischen geworden ist. Was steckt hinter dem Schritt, und warum setzt Meta bewusst auf mehrere Zulieferer?
Rechenpower wird zum Engpassfaktor
Laut einem neu bekannt gewordenen, mehrjährigen und milliardenschweren Vertrag mietet Meta Googles speziell entwickelte Tensor Processing Units (TPUs). Die Chips sollen beim Training und Betrieb kommender KI-Modelle eingesetzt werden. Dahinter steht vor allem ein Ziel: schnell genug skalieren, um bei leistungsfähigen Modellen nicht ins Hintertreffen zu geraten.
Der Deal passt in ein klares Branchenmuster. Tech-Konzerne pumpen Milliarden in Rechenzentren – und sichern sich Hardware-Zugänge, bevor Kapazitäten knapp oder teurer werden.
Meta verteilt das Risiko auf mehrere Anbieter
Bemerkenswert ist der Mix: Die Vereinbarung mit Google ergänzt eine weitere große Computing-Zusage, die Meta bereits diese Woche gemacht hat. Dort ging es um Pläne, für neue Rechenzentren Infrastruktur im Umfang von bis zu sechs Gigawatt auf Basis von Advanced Micro Devices einzusetzen.
Die Logik dahinter ist naheliegend: Wer sich nicht von einem einzigen Chip-Lieferanten abhängig macht, kann Ausfälle besser abfedern, flexibler ausbauen und gewinnt tendenziell mehr Verhandlungsspielraum bei Preisen. Gleichzeitig deutet die Parallel-Strategie an, dass Meta mit dauerhaft hohen Rechenanforderungen rechnet – und die Betriebskosten langfristig im Blick behalten will.
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Insiderverkauf: Geplante Transaktion der CFO
Parallel zu den Infrastruktur-News zeigen aktuelle Meldungen auch Bewegung auf der Management-Ebene: Finanzchefin Susan J. Li hat am 24. Februar über 55.000 Aktien verkauft. Die Transaktion lief über einen im Voraus festgelegten Rule-10b5-1-Plan, der bereits am 25. November 2025 eingerichtet wurde. Laut Unterlagen lag der gewichtete Durchschnittspreis der Verkäufe zwischen 630,30 und 637,94 US-Dollar; der Gesamterlös betrug rund 35,3 Millionen US-Dollar. Nach dem Verkauf halten mit Li verbundene Trusts und Stiftungen weiterhin indirekt nennenswerte Aktienpositionen.
Beim Kurs zeigte sich zuletzt wenig Dynamik: Die Aktie notiert heute bei 552,20 Euro und liegt damit leicht unter dem Vortag (556,60 Euro).
Im Zentrum bleibt damit vor allem die Kernfrage, wie effizient Meta die steigenden Investitionen in Rechenzentren in profitables Wachstum übersetzen kann – operativ bringt der Konzern dafür laut Bericht weiterhin starke Grundlagen mit, unter anderem mit mehr als 200 Milliarden US-Dollar Umsatz im Geschäftsjahr 2025 und einer Bruttomarge von 82%.
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