Der Social-Media-Gigant Meta plant offenbar einen massiven Personalabbau, um seine gigantischen Investitionen in Künstliche Intelligenz zu finanzieren. Berichten zufolge stehen rund 20 Prozent der Belegschaft auf dem Prüfstand, was knapp 16.000 Arbeitsplätzen entspricht. Während das Unternehmen die Gerüchte als spekulativ abtut, rechnen Analysten bereits die potenziellen Einsparungen durch.
Milliarden für die KI-Infrastruktur
Verantwortlich für die möglichen Stellenstreichungen ist der enorme Kapitalbedarf der neuen strategischen Ausrichtung. Der Konzern will seine Ausgaben für die KI-Infrastruktur bis zum Geschäftsjahr 2026 auf bis zu 135 Milliarden US-Dollar verdoppeln. Gleichzeitig hinkt die Entwicklung des neuesten unternehmenseigenen KI-Modells „Avocado“ dem Zeitplan hinterher. Ein Stellenabbau in der kolportierten Größenordnung könnte laut Analyst Barton Crockett von Rosenblatt jährliche Einsparungen von etwa sechs Milliarden US-Dollar bringen und die bereinigten Kerngewinne um fünf Prozent steigen lassen.
Diese internen Umstrukturierungspläne treffen auf ein unruhiges Marktumfeld. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und eine hartnäckige US-Inflation von voraussichtlich 2,7 Prozent dämpfen die Zinssenkungsfantasien der Anleger. Dieser makroökonomische Gegenwind zwingt die großen Technologiekonzerne zu mehr finanzieller Disziplin. Die Meta-Papiere gaben am Freitag im Einklang mit dem schwachen Gesamtmarkt um 1,91 Prozent nach und gingen bei 513,70 Euro ins Wochenende.
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Insider verkaufen, Institutionen kaufen
Abseits der operativen Herausforderungen senden die Handelsdaten gemischte Signale. Während institutionelle Investoren wie die Union Bancaire Privee ihre Positionen im letzten Quartal massiv um über 50 Prozent ausbauten, trennen sich Insider von ihren Anteilen. Allein Finanzchefin Susan J. Li verkaufte in den vergangenen Monaten Papiere im Wert von rund 36,5 Millionen US-Dollar. Dennoch hält das Unternehmen an seinem Kapitalrückführungsprogramm fest und schüttet am 26. März eine reguläre Quartalsdividende von 0,53 US-Dollar je Aktie aus.
Die Experten der Wall Street blicken trotz der hohen Ausgaben mehrheitlich optimistisch auf die weitere Entwicklung. Der Konsens von 50 befragten Analysten lautet auf „Moderate Buy“, wobei die konkreten Schätzungen weit auseinandergehen:
- Rosenblatt: 1.144 US-Dollar
- UBS: 872 US-Dollar
- Durchschnittliches Kursziel: 846,63 US-Dollar
Langfristig ruht die Hoffnung auf der enormen Nutzerbasis von 3,58 Milliarden Menschen. Gelingt es Meta, Werkzeuge wie den „Meta AI Business Assistant“ erfolgreich in dieses Ökosystem zu integrieren und gegen Konkurrenten wie Alphabet zu verteidigen, dürfte sich die aggressive und teure KI-Strategie auszahlen.
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