Meta hat in den vergangenen Tagen gleich auf mehreren Ebenen Bewegung gezeigt: Dividendenzahlung, Gerüchte über massiven Stellenabbau und milliardenschwere Insiderverkäufe — alles innerhalb weniger Wochen. Das Bild ist widersprüchlich, und der Kurs spiegelt die Unsicherheit wider.
Stellenabbau oder Spekulation?
Berichte über einen möglichen Personalabbau von bis zu 20 Prozent machen die Runde. Analysten beziffern das potenzielle Einsparpotenzial auf drei bis zehn Milliarden Dollar jährlich. Meta selbst bezeichnet die Berichte als „spekulative Berichterstattung über theoretische Ansätze“ — konkrete Entscheidungen zu Zeitplan oder Umfang seien noch nicht gefallen.
Parallel dazu hat das Unternehmen ein neues Vergütungsprogramm für Führungskräfte aufgelegt, das auf eine Marktbewertung von neun Billionen Dollar bis 2031 abzielt. Die Aktienoptionen entfalten ihren vollen Wert erst bei einem Kurs von 3.727 Dollar — gemessen am aktuellen Niveau eine außerordentlich ambitionierte Vorgabe.
Die operativen Zahlen liefern derweil wenig Anlass zur Sorge. Im jüngsten Quartal erzielte Meta einen Gewinn je Aktie von 8,88 Dollar und übertraf damit die Konsenserwartung von 8,16 Dollar. Der Umsatz stieg um 23,8 Prozent auf 59,89 Milliarden Dollar.
Institutionelle kaufen, Insider verkaufen
Am 26. März zahlte Meta seine erste Quartalsdividende des Jahres aus — 0,525 Dollar je Aktie, annualisiert 2,10 Dollar. Bei einem Ausschüttungsverhältnis von knapp neun Prozent bleibt die Dividende symbolisch, signalisiert aber Kontinuität.
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Das Bild bei den Transaktionen ist gemischt. Global X Japan steigerte seinen Anteil im vierten Quartal 2025 um 70,1 Prozent auf rund 105.000 Aktien. Auf der anderen Seite verkaufte CFO Susan Li Ende Februar Anteile im Wert von rund 36,4 Millionen Dollar — im Rahmen eines bereits im November 2025 aufgesetzten Handelsplans. Direktor Robert M. Kimmitt reduzierte seine Position Mitte März um 11,58 Prozent.
Kurs unter Druck
Der jüngste Kursrückgang geht maßgeblich auf ein US-Gerichtsurteil zur Haftung sozialer Netzwerke bei Suchtverhalten zurück, das die regulatorische Unsicherheit für die gesamte Branche erhöht hat. Die Aktie notiert aktuell rund 19 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts — technisch deutlich überverkauft, mit einem RSI von 82,8 nach den bereitgestellten Kursdaten.
Analysten halten trotz allem an einem durchschnittlichen Kursziel von 845,54 Dollar fest und bewerten den Titel mehrheitlich mit „Moderate Buy“. Ob das Kursziel realistisch ist, hängt wesentlich davon ab, wie die rechtlichen Risiken bewertet werden — und ob aus den Restrukturierungsgerüchten konkrete Maßnahmen werden.
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