Einst setzte Mark Zuckerberg alles auf das Metaverse und benannte sogar seinen Konzern um, doch nun folgt die Ernüchterung. Der Tech-Gigant streicht massiv Stellen in der verlustreichen Reality-Labs-Sparte, um Ressourcen radikal in den Bereich der Künstlichen Intelligenz umzuschichten. Anleger reagierten am Mittwoch nervös auf diesen Strategiewechsel, da die Kosten für die neue KI-Ausrichtung die Einsparungen weit übertreffen könnten.
Radikaler Umbau der Reality Labs
Am Mittwoch bestätigte Meta die Entlassung von über 1.000 Mitarbeitern in der Reality-Labs-Abteilung, was etwa zehn Prozent der dortigen Belegschaft entspricht. Diese Sparte war zuletzt das Sorgenkind des Konzerns und häufte seit Anfang 2021 Verluste von über 70 Milliarden US-Dollar an, da die Nutzerakzeptanz für Produkte wie „Horizon Worlds“ hinter den Erwartungen zurückblieb.
Im Zuge der Restrukturierung werden mehrere interne Spielestudios für Virtual Reality, darunter Armature und Sanzaru, geschlossen. Die freigesetzten Mittel sollen laut Unternehmensangaben das Wachstum bei KI-gestützten Wearables finanzieren. Ein Indiz für diesen neuen Fokus sind Berichte über Verhandlungen mit EssilorLuxottica, um die Produktionskapazitäten für die Ray-Ban Smart Glasses im Jahr 2026 potenziell zu verdoppeln.
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Teure KI-Offensive belastet
Der Markt reagierte skeptisch auf die Kombination aus Stellenabbau und hohen Zukunftskosten. Die Aktie fiel am Mittwoch um 2,5 Prozent auf einen Schlusskurs von 615,52 US-Dollar. Damit nähert sich der Titel der psychologisch wichtigen Marke von 600 US-Dollar, nachdem er in der laufenden Woche bereits rund sechs Prozent an Boden verloren hat.
Die Sorge der Investoren verlagert sich dabei von den Metaverse-Verlusten hin zu den immensen Kapitalausgaben für die KI-Infrastruktur. Meta prognostiziert für das Jahr 2025 Investitionen (CapEx) zwischen 70 und 72 Milliarden US-Dollar. Für 2026 kündigte das Management bereits an, dass die Ausgaben nochmals „deutlich höher“ ausfallen werden, um den massiven Ausbau von Rechenzentren voranzutreiben.
Der Fokus richtet sich nun auf den 28. Januar 2026. An diesem Datum wird Meta nach Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 präsentieren. Marktbeobachter warten gespannt auf Details zur finanziellen Auswirkung der Restrukturierung und auf Signale, ob das Kerngeschäft mit Werbung stark genug wächst, um den teuren KI-Kurs langfristig zu tragen.
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