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Meta Aktie: 8.000 Stellen gegen 145-Milliarden-KI-Plan

Meta plant Rekordinvestitionen in KI-Infrastruktur und streicht 8.000 Stellen. Die Aktie notiert unter dem 200-Tage-Durchschnitt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • KI-Investitionen von bis zu 145 Milliarden Dollar
  • Stellenabbau von rund 8.000 Mitarbeitern
  • Interne Kritik an neuer Überwachungssoftware
  • Umsatzwachstum von über 33 Prozent

Meta Platforms verschärft den Sparkurs und investiert parallel dazu massiv in die Zukunft. Während die Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) neue Rekordhöhen erreichen, steht der Belegschaft eine Entlassungswelle bevor. Mark Zuckerberg setzt alles auf eine Karte, um den technologischen Anschluss nicht zu verlieren.

Rekordausgaben für KI-Infrastruktur

Die Prognose für die Investitionsausgaben im Jahr 2026 kletterte deutlich. Meta plant nun mit einer Spanne von 125 bis 145 Milliarden Dollar. Finanzchefin Susan Li begründete diesen Schritt mit den steigenden Kosten für Hardware-Komponenten, insbesondere für spezialisierte Hochleistungsspeicher.

An der Börse sorgt dieser Kurs für Zurückhaltung. Die Aktie notiert in Deutschland bei 529,10 Euro und liegt damit rund acht Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Analysten von Wall Street Zen stuften das Papier zuletzt auf „Hold“ herab und verwiesen auf die hohe Bewertung im Verhältnis zum freien Cashflow.

Radikaler Stellenabbau und interne Spannungen

Um die massiven Investitionen zu finanzieren, reduziert der Konzern seine Belegschaft. Rund 8.000 Stellen fallen weg, was etwa zehn Prozent der weltweiten Belegschaft entspricht. Zusätzlich werden 6.000 vakante Positionen nicht neu besetzt.

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Innerhalb des Unternehmens wächst derweil der Widerstand gegen neue Kontrollmaßnahmen. Eine Software zur Erfassung von Tastatur- und Mausaktivitäten soll Daten für das Training künftiger KI-Modelle liefern. Gewerkschaften und Mitarbeiter kritisieren diesen Schritt als massiven Eingriff in die Privatsphäre.

Operatives Wachstum trotz regulatorischem Druck

Indes bleibt der regulatorische Druck hoch. Im Sommer muss die Konzernführung vor dem US-Senat erscheinen, um über den Jugendschutz auf den Plattformen auszusagen. Operativ lieferte Meta zuletzt starke Zahlen: Der Umsatz kletterte um 33,1 Prozent auf 56,31 Milliarden Dollar, während der Gewinn je Aktie bei 10,44 Dollar lag.

Das Spannungsfeld zwischen operativem Wachstum und explodierenden Infrastrukturkosten bleibt das bestimmende Thema. Anleger blicken nun auf den Sommertermin vor dem US-Senat, der über die regulatorische Zukunft entscheiden könnte.

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