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Mercedes-Benz: Sechs E-Modelle in 24 Monaten

Mercedes rüstet künftige Modelle wieder mit mechanischen Tasten aus und treibt die Elektro-Offensive mit sechs neuen E-Modellen voran.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Mechanische Tasten kehren zurück
  • Sechs neue E-Modelle geplant
  • E-Auslieferungen steigen um 34 Prozent
  • US-Zölle belasten den Ausblick

Touchscreens überall — das war gestern. Mercedes-Benz dreht bei der Cockpit-Strategie teilweise zurück. Kunden haben die rein digitale Bedienung zunehmend kritisiert, und der Konzern reagiert.

Haptik kehrt ins Cockpit zurück

Künftige C-Klasse- und GLC-Modelle erhalten wieder mechanische Tasten für Schlüsselfunktionen. Scrollräder am Lenkrad sollen wichtige Einstellungen direkt zugänglich machen. Vertriebschef Mathias Geisen bestätigte den Kurswechsel: Das neue Zielbild kombiniert digitale Personalisierung mit haptischer Bedienbarkeit. Großflächige Displays wie der MBUX Hyperscreen bleiben dennoch erhalten.

Elektro-Offensive läuft auf Hochtouren

Parallel dazu treibt Mercedes die Elektrifizierung voran. Mehr als sechs neue E-Modelle sollen innerhalb von 18 bis 24 Monaten kommen. Den Auftakt macht der CLA Electric auf der neuen MMA-Plattform mit 800-Volt-Architektur. Die vollelektrische C-Klasse folgt mit einer Reichweite von bis zu 760 Kilometern nach WLTP. Für Europa plant Mercedes den Marktstart Ende 2026.

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Die Nachfrage zieht bereits an. Im ersten Quartal 2026 stiegen die Auslieferungen von E-Modellen um 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bestelleingänge legten sogar um 107 Prozent zu.

Zölle trüben den Ausblick

Die operative Stärke trifft auf ein schwieriges Umfeld. US-Präsident Trump hat für die kommende Woche eine Erhöhung der Zölle auf Automobilimporte aus der EU auf 25 Prozent angekündigt. VDA-Chefin Hildegard Müller ruft zur Deeskalation auf. Für Mercedes, das in Bremen und Rastatt produziert, wäre eine solche Belastung spürbar.

Die Aktie schloss zuletzt bei 49,59 Euro. Analysten sehen die Margenstabilität im Premiumsegment und die globalen Abhängigkeiten als zentrale Unsicherheitsfaktoren — unabhängig davon, wie gut die neuen Modelle ankommen.

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