Die CES 2026 in Las Vegas hat dem zuletzt schwankenden Sentiment rund um Mercedes-Benz neues Leben eingehaucht. Mit der Weltpremiere des elektrischen GLC und einer aggressiven Software-Strategie adressiert der Konzern genau jene Zweifel, die Anleger zuletzt beschäftigten: Kann die Luxus-Strategie im digitalen Zeitalter monetarisiert werden? Die Antwort der Analysten fällt eindeutig aus.
Hier sind die Fakten der aktuellen Entwicklung:
* Produkt-Premiere: Vorstellung des elektrischen GLC als wichtiger Volumentreiber in den USA.
* Software-Umsatz: Neues Abo-Modell für autonomes Fahren (3.950 US-Dollar für drei Jahre).
* Analysten-Echo: Jefferies und Barclays heben Kursziele an, JPMorgan bestätigt 68 Euro.
* Aktienrückkauf: Bereits 5,7 Millionen eigene Aktien seit November 2025 erworben.
Angriff auf die Margen
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht nicht nur das Blech, sondern die Software. Mit dem „MB.DRIVE ASSIST PRO“ bringt Mercedes ein System für teilautonomes Fahren in den innerstädtischen Bereich, das in direkter Konkurrenz zu Teslas „Full Self-Driving“ steht. Der entscheidende Unterschied für Investoren liegt im Geschäftsmodell: Durch die Bepreisung von knapp 4.000 Dollar für drei Jahre oder flexible Abo-Modelle erschließt der Konzern wiederkehrende Erlöse mit hohen Margen.
Diese technologische Aufrüstung kommt zur rechten Zeit. Nach einem verhaltenen Jahresstart, bei dem die Aktie seit Januar 2,52 Prozent verlor, suchen Investoren nach konkreten Hinweisen, dass die „Luxury First“-Strategie auch gegen die Preiskämpfe in China besteht. Die Positionierung als „Advanced Level 2“-System, das Sicherheit über Beta-Status stellt, wird am Markt als kluger Schachzug zur Differenzierung gewertet.
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Finanzprofis heben Daumen
Die Reaktion der Investmentbanken auf die CES-Präsentation fiel am Wochenende positiv aus. Jefferies hob das Kursziel von 62 auf 65 Euro an und verwies auf die anlaufende Produktoffensive. Auch Barclays korrigierte seine Erwartungen von 52,50 auf 55 Euro nach oben. JPMorgan bleibt mit einem Ziel von 68 Euro besonders optimistisch.
Diese Zuversicht spiegelt sich langsam im Kurs wider. Mit einem Schlusskurs von 60,37 Euro konnte sich das Papier knapp über den 50-Tage-Durchschnitt von 60,16 Euro retten. Unterstützt wird diese Bodenbildung durch das laufende Aktienrückkaufprogramm, das als Sicherheitsnetz fungiert und den Kurs nach unten absichert.
Blick auf die Zahlen
Der technische Ausblick bleibt spannend, da der Titel mit einem Abstand von fast 14 Prozent zum 52-Wochen-Hoch bei 70,10 Euro noch Aufholpotenzial besitzt. Entscheidend für die weitere Richtung wird nun der 12. Februar 2026 sein. An diesem Datum präsentiert Mercedes-Benz die vollständigen Jahreszahlen für 2025. Anleger sollten genau beobachten, ob der Konzern neben den technologischen Visionen auch bei der Cashflow-Prognose für das laufende Jahr liefern kann.
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