Startseite » DAX » Mercedes-Benz Aktie: Produktion auf Hochtouren

Mercedes-Benz Aktie: Produktion auf Hochtouren

Mercedes fährt die Produktion des elektrischen GLC hoch, da Vorbestellungen alle Erwartungen übertreffen. Parallel expandiert der Konzern mit einem Joint Venture für Elektrobusse in Japan.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Starke Nachfrage nach vollelektrischem GLC SUV
  • Joint Venture mit Foxconn für Elektrobusse in Japan
  • Elektromobilität bleibt in Deutschland ein Premiumsegment
  • Aktie legt an der XETRA deutlich zu

Die Stuttgarter müssen ihren neuen vollelektrischen GLC bereits im Dreischichtbetrieb fertigen – und das erst seit der IAA-Premiere im September. Der Grund: Die Vorbestellungen übertreffen die Erwartungen bei Weitem. Kein Wunder also, dass Mercedes die Produktion im Werk Bremen mit zusätzlichen Schichten weiter hochfährt.

Interessant: Auch BMW verzeichnet beim konkurrierenden iX3 eine unerwartet hohe Nachfrage und zieht ebenfalls die Produktionsgeschwindigkeit an. Das Rennen um die Elektro-SUV-Käufer ist offenbar voll entbrannt.

Expansion in Fernost

Parallel dazu treibt Mercedes die Elektrifizierung im Nutzfahrzeugbereich voran. Die Konzerntochter Fuso gründet gemeinsam mit dem taiwanesischen Elektronikriesen Foxconn ein Joint Venture für Elektrobusse in Japan. Der neue Hersteller mit Sitz in Kawasaki soll Fusos Know-how bei Design und Fertigung mit Foxconns emissionsfreier Fahrzeugtechnologie und globalem Netzwerk verbinden.

Geleitet wird das Unternehmen von Fuso-Bus-Chef Katsuto Kora. Damit positioniert sich Mercedes strategisch im wachsenden Markt für elektrische Nutzfahrzeuge – ein Segment, das bislang noch wenig Beachtung in der öffentlichen Wahrnehmung findet.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Mercedes-Benz?

Besserverdiener dominieren den Markt

Derweil zeigt eine aktuelle Analyse des Statistischen Bundesamts die Realität des deutschen E-Auto-Markts: Elektromobilität bleibt eine Frage des Geldbeutels. 2023 besaßen lediglich 1,3 Prozent der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 2.600 Euro ein Elektrofahrzeug. Bei Einkommen über 5.000 Euro waren es bereits 13 Prozent.

Der Grund liegt auf der Hand: Nur 15,2 Prozent der E-Auto-Besitzer haben ihr Fahrzeug gebraucht erworben. Der Bestand günstiger Gebrauchtwagen ist schlichtweg nicht vorhanden. Die Bundesregierung plant deshalb eine neue Förderung mit einer Einkommensgrenze von 90.000 Euro netto jährlich für Haushalte mit mindestens zwei Kindern.

An der XETRA legte die Mercedes-Benz-Aktie zwischenzeitlich um 2,87 Prozent auf 59,42 Euro zu.

Anzeige

Mercedes-Benz-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Mercedes-Benz-Analyse vom 22. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Mercedes-Benz-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Mercedes-Benz-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Mercedes-Benz: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.