Mercedes-Benz nutzt die aktuelle Marktphase intensiv, um eigene Anteile vom Markt zu nehmen. Während der Aktienkurs seit Jahresbeginn schwächelt, setzt das Management sein laufendes Rückkaufprogramm strikt fort und sorgt so für Nachfrage. Doch reicht diese Kurspflege aus, um die Anleger bis zur entscheidenden Jahresbilanz bei Laune zu halten?
- Rückkaufvolumen: 731.652 Aktien in der vergangenen Woche erworben.
- Gesamtstatus: Seit November knapp 7,85 Millionen Anteile zurückgekauft.
- Nächster Termin: Jahresergebnisse am 12. Februar 2026.
Aktive Marktpflege vor Zahlen
Das Stuttgarter Unternehmen lässt keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit seiner Kapitalallokation. Wie aus einer aktuellen Meldung hervorgeht, kaufte der Konzern allein zwischen dem 19. und 23. Januar über 730.000 eigene Aktien über die Handelsplattform Xetra zurück.
Dies ist Teil eines größeren Programms, das bereits am 3. November 2025 startete. Seitdem hat Mercedes-Benz insgesamt 7.847.774 Aktien eingezogen. Für Anleger ist dies ein wichtiges Signal: Das Management hält die eigene Aktie auf dem aktuellen Niveau offenbar für attraktiv bewertet und nutzt die liquiden Mittel, um den Kurs in einem herausfordernden Umfeld zu stabilisieren.
Chartbild und Volatilität
Diese Stützung kommt zu einem passenden Zeitpunkt. Die Aktie notiert aktuell bei 57,92 Euro und hat seit Jahresanfang 6,48 Prozent an Wert eingebüßt. Technisch befindet sich das Papier in einer Korrekturphase und handelt derzeit unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 60,38 Euro.
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Dennoch ist das langfristige Bild nicht gänzlich eingetrübt. Der Kurs hält sich wacker über der wichtigen 200-Tage-Linie (54,93 Euro), was auf eine intakte langfristige Unterstützung hindeutet. Angesichts einer vergleichsweise hohen Volatilität von rund 72 Prozent bietet das Rückkaufprogramm einen willkommenen Puffer gegen stärkere Tagesschwankungen.
Blick auf den 12. Februar
Die Rückkäufe überbrücken die Zeit bis zum wichtigsten Termin des ersten Quartals. Am 12. Februar 2026 wird Mercedes-Benz die Bücher für das abgelaufene Geschäftsjahr öffnen. Marktbeobachter warten gespannt darauf, wie sich der Konzern in einem Umfeld behauptet, das von Diskussionen um E-Auto-Förderungen und möglichen Handelszöllen geprägt ist.
Die Strategie, flexibel zwischen Verbrennern und Elektrofahrzeugen zu agieren, wird dabei auf den Prüfstand gestellt. Erst die konkreten Zahlen und der Ausblick auf das laufende Jahr werden entscheiden, ob der Kurs den Widerstand bei der 50-Tage-Linie zurückerobern kann oder ob die Unterstützung bei rund 55 Euro getestet wird.
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