Mercedes-Benz investiert in die nächste Generation des autonomen Fahrens. Der Stuttgarter Konzern beteiligt sich an der Series-D-Finanzierungsrunde des britischen KI-Entwicklers Wayve – und reiht sich damit neben Tech-Giganten wie Uber ein. Parallel hält der Premiumhersteller an seiner flexiblen Antriebsstrategie fest und verkauft gleichzeitig Beteiligungen, um Spielraum für die Technologie-Offensive zu schaffen.
Partnerschaft mit Wayve
Wayve entwickelt KI-gestützte Systeme für selbstfahrende Autos. Die Plattform „Embodied Intelligence“ soll Mercedes-Benz ermöglichen, fortschrittliche Autonomie-Funktionen zu integrieren – ohne die gesamte Entwicklung intern stemmen zu müssen. Das Software-Lizenzmodell des britischen Unternehmens verteilt die Kosten auf mehrere Automobilhersteller. Neben Mercedes beteiligen sich auch Nissan und Uber an der Finanzierungsrunde.
Für den Konzern bedeutet die Kooperation einen strategischen Vorteil im Wettbewerb um Fahrassistenzsysteme und künftige Mobilitätsdienstleistungen. Die Technologie könnte mittelfristig in höheren Fahrzeugklassen zum Einsatz kommen.
Neue Modelle mit doppelter Strategie
Bei der für 2027 geplanten kompakten G-Klasse setzt Mercedes auf Technologie-Flexibilität. Das Modell wird sowohl elektrisch als auch mit Verbrennungsmotor angeboten – eine Reaktion auf regional unterschiedliche Nachfragemuster. Die Verbrenner-Varianten erhalten einen hybridisierten 1,5-Liter-Vierzylindermotor, während die elektrischen Versionen mit Dual-Motor-Konfiguration ausgestattet werden. Serienmäßiger Allradantrieb und ein fortschrittliches Drehmoment-Management sollen die Geländetauglichkeit sicherstellen.
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Parallel erweitert der Konzern sein E-Portfolio in Indien. Der neue CLA Electric startet dort als elektrische Einstiegslimousine mit einer Reichweite von bis zu 792 Kilometern. Das 14-Zoll-Infotainmentsystem nutzt das hauseigene Betriebssystem MB.OS.
Finanzierung durch Beteiligungsabbau
Die Investitionen in Software und neue Modelle erfordern disziplinierte Kapitalallokation. Mercedes hat bereits ein Aktienrückkaufprogramm über 300 Millionen Euro abgeschlossen und plant nun den Teilverkauf seiner rund 35-prozentigen Beteiligung an Daimler Truck. Der Abbau von Randbeteiligungen schafft finanziellen Spielraum für die Technologie-Offensive.
Intern reorganisiert der Konzern zudem seine Treasury-Strukturen. Das klassische Ein-Manager-Modell wird aufgegeben, um die Finanzabteilung breiter aufzustellen – eine Reaktion auf den anhaltenden Kostendruck in der Automobilindustrie.
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