Sinkende Verkaufszahlen in China treffen auf volle Auftragsbücher bei Elektromodellen. Bei Mercedes-Benz klaffen Realität und Hoffnung derzeit weit auseinander. Am 20. April 2026 präsentiert der Stuttgarter Autobauer in Seoul die erste vollelektrische C-Klasse. Das Debüt markiert einen zentralen Baustein für die ambitionierten Jahresziele des Konzerns.
Fokus auf Raum und Reichweite
Die neue C-Klasse EQ nutzt eine reine Elektro-Plattform. Der klassische Kardantunnel entfällt komplett. Die Folge: massiv mehr Beinfreiheit. Ein großes Panoramadach öffnet das Fahrzeug optisch. Laut Hersteller wird es die geräumigste C-Klasse der Unternehmensgeschichte.
Auch die technischen Daten stehen fest. Das Modell C 300+ EQ erreicht eine Reichweite von rund 800 Kilometern. Die regulären Motorisierungen leisten bis zu 489 PS. Das geplante AMG-Modell durchbricht sogar die Marke von 900 PS. Produziert wird ab dem zweiten Quartal im ungarischen Kecskemét. Erste Auslieferungen starten voraussichtlich im Sommer.
Elektro-Nachfrage federt Absatzschwäche ab
Das neue Modell kommt zur rechten Zeit. Im ersten Quartal sanken die weltweiten Fahrzeugauslieferungen um sechs Prozent auf knapp 500.000 Einheiten. Ein massiver Einbruch in China belastete die Bilanz schwer. Ein kräftiges Plus von 20 Prozent auf dem US-Markt konnte den Rückgang nur teilweise ausgleichen.
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Parallel dazu liefert das Elektro-Segment positive Signale. Die Auslieferungen reiner Batteriefahrzeuge stiegen um elf Prozent auf gut 50.000 Stück. Besonders das neue CLA-Modell treibt das europäische Geschäft an. Die Produktion läuft bereits im Dreischichtbetrieb. Die Auftragsbücher sind bis weit in die zweite Jahreshälfte gefüllt.
Dividende und Quartalszahlen im Blick
Nach der Weltpremiere blicken Aktionäre direkt auf den Kalender. Bereits am 21. April schüttet der Konzern die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr aus. Die Zahlung sinkt auf 3,50 Euro je Aktie. Im Vorjahr erhielten Anleger noch 4,30 Euro.
Acht Tage später, am 29. April, folgen die detaillierten Quartalszahlen. Das Management hält bislang an einer ambitionierten Jahresprognose fest. Der Umsatz soll stabil bleiben. Das operative Ergebnis muss den Vorjahreswert deutlich übertreffen. Ob die neue C-Klasse ab dem Sommer genug Nachfrage generiert, entscheidet maßgeblich über den Erfolg dieser Strategie.
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