Die Aktie von McCormick & Company verzeichnete am Donnerstag einen Kursverlust von 4,75 Prozent. Der Gewürz- und Aromenhersteller legte seine Quartalszahlen vor – und enttäuschte die Anleger trotz solider Umsatzzahlen beim Gewinn je Aktie.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich im vierten Quartal auf 0,86 US-Dollar und lag damit unter den Erwartungen der Analysten von 0,87 US-Dollar. Der Umsatz übertraf mit 1,85 Milliarden US-Dollar die Prognose von 1,84 Milliarden US-Dollar leicht und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent. Das organische Wachstum betrug 2,1 Prozent.
Margen unter Druck
Doch warum griffen die Bären trotz Umsatzwachstum an? Die Bruttogewinnmarge schrumpfte um 130 Basispunkte auf 38,9 Prozent. Höhere Rohstoffkosten, Zölle und gestiegene Investitionen in die Produktionskapazitäten belasteten die Profitabilität spürbar. Das Verbrauchersegment legte mit einem Plus von 3,9 Prozent zwar kräftig zu, während das Flavor-Solutions-Segment um 1,4 Prozent wuchs – doch die Margenentwicklung trübte das Gesamtbild.
Das Gesamtjahresergebnis zeigte sich stabiler: Der Nettogewinn stieg auf 226,6 Millionen US-Dollar oder 0,84 US-Dollar je Aktie, nach 215,2 Millionen US-Dollar oder 0,80 US-Dollar im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 0,86 US-Dollar.
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Ausblick bleibt hinter Erwartungen zurück
Für das Geschäftsjahr 2026 stellt McCormick einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 3,05 und 3,13 US-Dollar in Aussicht. Das liegt deutlich unter der durchschnittlichen Analystenerwartung von 3,20 US-Dollar je Aktie. Beim Umsatzwachstum rechnet das Unternehmen mit 13 bis 17 Prozent, worin die kürzlich abgeschlossene Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an McCormick de Mexico einen Beitrag von 11 bis 13 Prozent leisten soll. Organisch plant der Konzern mit einem Wachstum von lediglich 1 bis 3 Prozent.
Die globale Handelsdynamik und Inflationsdruck bleiben Belastungsfaktoren. CEO Brendan M. Foley verwies auf Produktivitätsinitiativen und Kostenmanagement als Werkzeuge zur Abfederung dieser Herausforderungen. Währungseffekte sollen sich positiv auswirken – sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn je Aktie mit jeweils einem Prozent.
Der Titel steht damit klar unter Druck: Die schwächere Margenentwicklung kombiniert mit einer verhaltenen Prognose liefert den Bären reichlich Munition.
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