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Symbolbild, KI-generiert

Maxus Mining Aktie: Alturas West um 239 Prozent erweitert

Maxus Mining vergrößert sein Antimon-Projekt in British Columbia um 239 Prozent und sichert sich strategisch wichtige Flächen um eine historische Mine.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Projektfläche um 239 Prozent gewachsen
  • Hohe Antimon-Gehalte von bis zu 70 Prozent
  • Fokus auf nordamerikanische Lieferkette
  • Aktie technisch stark überverkauft

Maxus Mining setzt in British Columbia ein klares Signal: Das Antimon-Projekt Alturas West wächst nach einer Landübernahme von Equinox Resources deutlich. Für den Junior-Explorer geht es nicht nur um mehr Fläche, sondern um Kontrolle über ein Gebiet rund um die frühere Alps-Alturas-Antimonmine. Der Zeitpunkt passt, denn Antimon gewinnt in Lieferketten für Verteidigung, Energiespeicher und Industrie an Gewicht.

Mehr Fläche, mehr geologische Optionen

Alturas West wurde um 239 Prozent erweitert und umfasst nun einen wesentlich größeren Teil des relevanten geologischen Trends. Die Übernahme bündelt Flächen um eine historische Mine, deren frühere Produktion durch hohe Gehalte auffiel.

Besonders wichtig ist die Qualität der bekannten Vorkommen. In der Region wurden zuletzt natürliche Antimongehalte von bis zu 69,98 Prozent gemeldet. Solche Werte ersetzen keine Ressourcenschätzung, geben dem Explorationsteam aber klare Anhaltspunkte für die nächste Feldarbeit.

VP Exploration Morgan Verge will die neuen Daten mit geophysikalischen Untersuchungen und Strukturmodellen zusammenführen. Der Ansatz ist typisch für frühe Projekte: Erst werden alte Berichte, Oberflächenproben und geologische Muster sortiert, dann entstehen belastbarere Bohrziele.

Antimon wird strategischer

Der Rohstoff ist kein Massenthema wie Kupfer oder Lithium, spielt aber in kritischen Lieferketten eine wichtige Rolle. Maxus zielt deshalb auf eine nordamerikanische Versorgung, die weniger stark von Importen abhängt. CEO Scott Walters sieht die Kombination aus Geophysik und Oberflächenarbeit als wichtigen Schritt, um Alturas West schneller in Richtung Entwicklung zu bringen.

Das Unternehmen hält in British Columbia insgesamt mehr als 15.000 Hektar. Rund 8.920 Hektar entfallen auf antimonfokussierte Projekte. Damit ist Alturas West Teil einer breiteren Ausrichtung auf kritische Mineralien, nicht nur ein isoliertes Einzelprojekt.

Aktie bleibt volatil

An der Börse bleibt das Bild angespannt. In Frankfurt notiert die Aktie bei 0,55 Euro, nach einem Plus von 4,14 Prozent am Freitag; auf Monatssicht liegt sie aber noch 18,53 Prozent im Minus.

Seit Jahresanfang summiert sich der Rückgang auf 52,24 Prozent. Der RSI von 25,0 signalisiert eine technisch stark überverkaufte Lage. Kein Wunder, dass Anleger auf neue Projektdaten besonders sensibel reagieren.

Neben der operativen Expansion hat Maxus seine Finanzierung verbessert. Eine Flow-through-Privatplatzierung brachte 2,6 Millionen CAD ein. Das Geld ist für Exploration im kanadischen Portfolio vorgesehen und soll die Feldbewertung sowie geologische Modellierung in der laufenden Saison finanzieren.

Der nächste konkrete Prüfstein ist die Priorisierung der Bohrziele auf den neu erworbenen Flächen. Ergebnisse aus Probenahmen und metallurgischen Tests werden festlegen, welche Bereiche von Alturas West in die Diamantbohrungen gehen. Parallel bleibt die Abstimmung mit lokalen First Nations ein notwendiger Teil des Programms.

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