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MaxLinear Aktie: 8,28 Prozent Rebound auf 80,58 Euro

Nach dem Rauswurf aus Russell-Indizes erholt sich die MaxLinear-Aktie deutlich. Der Konzern setzt auf KI-Chips und Rechenzentren als neue Wachstumstreiber.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie erholt sich um über acht Prozent
  • Zwangsverkauf durch Indexfonds beendet
  • Fokus auf KI-Infrastruktur und Cloud-Chips
  • Analysten erhöhen Kursziel auf 110 Dollar

MaxLinear meldet sich zurück. Die Aktie kletterte am Donnerstag um 8,28 Prozent auf 80,58 Euro. Offenbar nutzen Investoren das niedrigere Kursniveau für einen Wiedereinstieg, nachdem technische Faktoren das Papier zuvor massiv unter Druck gesetzt hatten.

Erholung nach dem Zwangsverkauf

Ende Juni flog MaxLinear aus den Russell 2000 und Russell 3000 Indizes. Die Folge war ein massiver Abverkauf durch Indexfonds, die ihre Bestände aufgrund der Neugewichtung auflösen mussten. Zeitweise verlor der Titel innerhalb von sieben Tagen fast 33 Prozent an Wert.

Inzwischen rücken die fundamentalen Treiber wieder in den Vordergrund. Die Konzernführung plant den Aufbau einer Infrastruktur-Sparte mit einem Volumen von drei Milliarden Dollar. Der Fokus liegt dabei auf Spezial-Chips für künstliche Intelligenz und Cloud-Rechenzentren.

Fokus auf KI-Hardware

Das Portfolio umfasst optische Verbindungen wie Keystone, die hohe Datenmengen in Hyperscale-Zentren transportieren. MaxLinear kooperiert ferner mit dem Los Alamos National Laboratory im Bereich Speicherbeschleunigung. Technische Berichte bestätigten zuletzt deutlich gesteigerte Schreib- und Lesegeschwindigkeiten bei diesen Anwendungen.

Die Hardware Panther V soll zudem CPU-Engpässe in Servern verringern, indem sie rechenintensive Aufgaben übernimmt. Analysten von Stifel hoben ihr Kursziel vor diesem Hintergrund jüngst auf 110 Dollar an. Die Experten setzen auf steigende Margen durch den Schwenk in Richtung Infrastruktur-Lösungen.

Ende Juli veröffentlicht das Unternehmen seine Ergebnisse für das zweite Quartal 2026. Dann muss das Management belegen, wie stark die Nachfrage nach KI-Hardware die Rückgänge im klassischen Breitband-Markt bereits kompensiert. Mit einer Marktkapitalisierung von 6,7 Milliarden Euro bleibt MaxLinear eine gezielte Wette auf den Ausbau der Rechenzentrums-Infrastruktur.

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