Ein Drohnenangriff auf Katars wichtigste Heliumanlage hat die Preise für das seltene Gas verdoppelt. Max Power Mining profitiert davon früher als gedacht.
Das kanadische Explorationsunternehmen hat am 30. April 2026 den Energieberater GLJ Ltd. aus Calgary beauftragt, das Lawson-Projekt in Saskatchewan kommerziell zu bewerten. Bisher galt Lawson als Kanadas erstes bestätigtes natürliches Wasserstoffsystem. Jetzt rückt Helium als zweites Ziel in den Mittelpunkt.
Heliumpreise verdoppelt, Timing günstig
Im März 2026 traf ein Drohnenangriff die Ras-Laffan-Anlage in Katar. Der Ausfall traf rund 30 Prozent des weltweiten Heliumangebots. Laut Fitch Ratings sprang der nordamerikanische Referenzpreis daraufhin auf knapp 69 US-Dollar je tausend Kubikfuß — etwa doppelt so hoch wie vor dem Angriff. Reparaturen könnten Jahre dauern.
Für Max Power kommt das zur rechten Zeit. Bohrkerne aus dem Bracken-Bohrloch im Grasslands-Projekt zeigten durchschnittliche Heliumkonzentrationen von 4,4 Prozent, mit Spitzenwerten von 8,7 Prozent. Saskatchewan ist die einzige Provinz Kanadas, die Helium produziert.
Lawson: Seismik weitet die Dimensionen aus
Neue 3D-Seismikdaten haben innerhalb des 28 Quadratkilometer großen Lawson-Komplexes einen strukturellen Abschluss von 14,2 Quadratkilometern kartiert. GLJ soll nun Reservoircharakteristika, Volumen und Fließpotenzial modellieren. Ein Bestätigungsbohrung ist für Mitte 2026 geplant.
Zwölf Kilometer vom Hauptprojekt entfernt hat historische 2D-Seismik ein weiteres Zielgebiet identifiziert — intern „Lawson Southwest“ genannt. Das deutet auf ein Potenzial im Distriktmaßstab hin.
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Das Unternehmen hält rund 1,3 Millionen Acres an Explorationslizenzen in Saskatchewan. Weitere 5,7 Millionen Acres befinden sich in der Beantragung.
Finanzlage bleibt angespannt
Die kürzlich abgeschlossene Kapitalerhöhung brachte 20,5 Millionen US-Dollar ein. Davon will Max Power mehrere Bohrziele gleichzeitig verfolgen: ein Folgebohrloch bei Lawson, Abschlussarbeiten bei Bracken sowie neue Seismikdaten an weiteren Standorten.
Der Kassenbestand lag zuletzt bei 4,73 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust der vergangenen zwölf Monate betrug rund 13 Millionen US-Dollar. Das ist der Preis aggressiver Frühphasenexploration — und ein Risiko, das Investoren kennen sollten.
Die Aktie legte nach der Ankündigung knapp fünf Prozent auf 1,07 US-Dollar zu. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von 175 Prozent.
Bell Canada als potenzieller Abnehmer
Ein konkreter Nachfrager könnte sich in der Region abzeichnen. Bell Canada baut derzeit ein KI-Rechenzentrum mit 300 Megawatt Leistung nahe Regina — Investitionsvolumen: 1,7 Milliarden kanadische Dollar. Der Standort liegt direkt auf dem Genesis-Trend und grenzt an das Explorationsgebiet von Max Power. Der geplante Betriebsstart ist für die erste Hälfte 2027 vorgesehen.
Ob aus der geografischen Nähe ein konkreter Liefervertrag wird, ist offen. Die Bestätigungsbohrung Mitte 2026 dürfte zeigen, ob Lawson die kommerziellen Schwellenwerte erreicht — und damit die Grundlage für solche Gespräche legt.
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