Mastercard setzt verstärkt auf Wachstum außerhalb des klassischen Kreditkartengeschäfts. Mit einer neuen Infrastruktur für gewerbliche Zahlungen im asiatisch-pazifischen Raum und einem frischen Analysten-Upgrade untermauert der Zahlungsdienstleister seine Ambitionen im Bereich digitaler Logistiklösungen. Doch wie nachhaltig ist die aktuelle Dynamik nach den jüngsten Quartalszahlen?
Analystenlob und Expansionspläne
Die Experten von Daiwa Capital Markets haben die Mastercard-Aktie am 4. Februar auf „Strong Buy“ hochgestuft. Diese positive Einschätzung folgt auf die strategische Ankündigung des Unternehmens, mit „Mastercard Fleet: Next Gen“ massiv in den asiatisch-pazifischen Markt einzusteigen. Das neue System bündelt Zahlungen für Treibstoff, Ladevorgänge von Elektrofahrzeugen und Wartungsarbeiten in einem einzigen Datenstrom für Flottenbetreiber.
Hinter diesem Schritt steht ein klares Kalkül: Mastercard zielt auf einen Markt ab, der in dieser Region bis 2030 ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 18 % verspricht. Durch die Spezialisierung auf Mobilitätslösungen diversifiziert der Konzern seine Einnahmequellen jenseits des privaten Konsums.
Überzeugende Geschäftszahlen
Die fundamentale Basis für diesen Optimismus lieferten die Ende Januar veröffentlichten Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Mit einem Nettoumsatz von 8,81 Milliarden US-Dollar übertraf Mastercard den Vorjahreswert um 17,5 %. Besonders beeindruckend fiel der bereinigte Gewinn je Aktie aus, der mit 4,76 US-Dollar deutlich über den Erwartungen der Analysten lag.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Mastercard?
Haupttreiber dieser Entwicklung war das grenzüberschreitende Transaktionsvolumen, das um 14 % zulegte. Laut CEO Michael Miebach profitiert das Unternehmen weiterhin von einer robusten Ausgabebereitschaft sowohl bei Privat- als auch bei Geschäftskunden. An der Börse wird diese Stabilität derzeit honoriert: Mit einem aktuellen Kurs von 553,52 US-Dollar notiert die Aktie stabil über ihrem 50-Tage-Durchschnitt und hat sich seit dem 52-Wochen-Tief im April 2025 um gut 26 % erholt.
Fokus auf Effizienz
Trotz der Wachstumszahlen treibt das Management die Optimierung der Kostenstruktur voran. Mastercard setzt derzeit einen Stellenabbau von etwa 4 % der weltweiten Belegschaft um. Die freiwerdenden Mittel sollen gezielt in Hochtechnologiebereiche wie künstliche Intelligenz und Mehrwertdienste reinvestiert werden, um die operative Marge langfristig abzusichern.
Gleichzeitig bleibt die Aktionärsrendite ein zentraler Pfeiler der Strategie. Ein im Dezember autorisiertes Aktienrückkaufprogramm über 14 Milliarden US-Dollar bietet dem Kurs eine zusätzliche Stütze. Für kurzfristig orientierte Anleger ist zudem ein fester Termin im Kalender markiert: Am Montag, den 9. Februar 2026, erfolgt die Auszahlung der Quartalsdividende in Höhe von 0,87 US-Dollar je Aktie an die zum Stichtag 9. Januar registrierten Aktionäre.
Mastercard-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Mastercard-Analyse vom 5. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Mastercard-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Mastercard-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Mastercard: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
