Während traditionelle Banken noch über Blockchain-Technologie diskutieren, geht Mastercard bereits in die Offensive. Der Zahlungsriese testet gemeinsam mit Ripple und Gemini ein revolutionäres Abwicklungssystem auf der XRP Ledger – ein kühner Schritt, der das Potenzial hat, die gesamte Kreditkartenbranche zu verändern. Kann Mastercard damit die Brücke zwischen etablierten Finanzinstituten und der Welt der Public Blockchains schlagen?
Blockchain-Pilot mit Ripple und Gemini
Derzeit arbeitet Mastercard an einem bahnbrechenden Pilotprojekt, das Kreditkartentransaktionen grundlegend verändern könnte. Zusammen mit Ripple und Gemini testet das Unternehmen ein Abwicklungssystem, das den Stablecoin RLUSD auf der XRP Ledger nutzt. Dieses System verspricht nicht nur schnellere Transaktionen, sondern auch geringere Betriebskosten und bessere Nachverfolgbarkeit im Vergleich zu traditionellen Banküberweisungen. Noch in den kommenden Monaten könnte das Projekt starten – vorausgesetzt, die regulatorischen Hürden werden überwunden.
Innovativer Markenschub mit Split-Karte
Parallel zur Blockchain-Initiative erweitert Mastercard sein Produktportfolio mit einer cleveren Verbraucherlösung. Die neue U.S. Bank Split™ World Mastercard teilt jeden Einkauf automatisch in einen zinslosen Dreimonats-Ratenplan auf – ohne Jahresgebühr. Damit positioniert sich Mastercard direkt als Alternative zu etablierten „Buy Now, Pay Later“-Anbietern und spricht besonders die jüngere Generation an, die flexible Budgetierung mit den Vorteilen einer Kreditkarte kombinieren möchte.
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Quartalszahlen übertreffen Erwartungen
Die jüngsten finanziellen Ergebnisse untermauern Mastercards Wachstumskurs. Im dritten Quartal 2025 erzielte das Unternehmen einen bereinigten Gewinn von 4,38 US-Dollar je Aktie und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Noch beeindruckender: Der Nettoumsatz stieg um 17 Prozent auf 8,6 Milliarden US-Dollar. Getrieben wurde dieses Wachstum vor allem durch stark steigende grenzüberschreitende Transaktionsvolumina und erhöhte Nachfrage nach Zusatzdienstleistungen wie digitaler Authentifizierung.
Analysten zeigen gemischtes Bild
Während die Fundamentaldaten stark ausfallen, zeigen sich die Analysten zurückhaltend optimistisch. Truist Financial senkte zwar sein Kursziel von 638 auf 630 US-Dollar, behält aber eine „Kaufen“-Empfehlung bei. Andere Häuser wie Robert W. Baird und UBS Group haben ihre Erwartungen sogar nach oben angepasst. Institutionelle Anleger signalisieren ebenfalls Vertrauen – Commonwealth Retirement Investments LLC erhöhte seine Mastercard-Position im zweiten Quartal um knapp 90 Prozent.
Kann Mastercard mit seiner Doppelstrategie aus technologischer Innovation und solidem Wachstum den Abwärtstrend der letzten Monate durchbrechen? Die Weichen für die Zukunft sind jedenfalls gestellt.
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