Der Halbleiter-Spezialist Marvell Technology treibt seine Positionierung im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) voran. Nach jüngsten Zukäufen beginnt nun die operative Integration, um eines der drängendsten Probleme moderner Rechenzentren zu lösen. Parallel dazu nutzen institutionelle Investoren die aktuelle Marktphase für Positionserweiterungen. Ist das Unternehmen bereit für den nächsten Wachstumsschub?
Kampf gegen den Datenstau
Im Zentrum der aktuellen Entwicklung steht der Start der operativen Zusammenführung der neu erworbenen Firmen Celestial AI und XConn Technologies. Marvell verfolgt dabei einen klaren technologischen Ansatz: Die Kombination von photonischer Gewebe-Technologie mit fortschrittlichen Switching-Lösungen (PCIe Gen 6 und CXL).
Das Ziel dieser Integration ist die Beseitigung sogenannter Flaschenhälse in großen KI-Clustern. Da herkömmliche kupferbasierte Verbindungen bei der enormen Datenmenge moderner KI-Anwendungen zunehmend an physikalische Grenzen stoßen, zielt Marvell auf die Beschleunigung der Datenübertragung zwischen den Prozessoren ab. Auch finanziell setzt das Management große Hoffnungen in diesen Bereich: Allein durch die Akquisition von Celestial AI wird bis zum Geschäftsjahr 2028 ein annualisierter Umsatzbeitrag von rund 500 Millionen US-Dollar angestrebt.
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Institutionelle Anleger greifen zu
Die strategische Neuausrichtung auf spezialisierte KI-Infrastruktur findet offenbar Anklang bei Großinvestoren. Aktuelle Daten zeigen, dass Arnhold LLC das Engagement bei Marvell deutlich ausgebaut hat. Die Investmentgesellschaft erhöhte ihren Anteil um rund 19,3 Prozent und kaufte über 35.000 Aktien hinzu. Die Gesamtposition beläuft sich damit auf fast 218.000 Anteile, was Marktbeobachter als Vertrauensbeweis in den laufenden Umbau des Portfolios werten.
Blick auf die Zahlen
Ob sich die strategischen Maßnahmen bereits in der kurzfristigen Bilanz niederschlagen, wird sich in wenigen Wochen zeigen. Marvell öffnet am 5. März 2026 die Bücher für das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2026. Analysten rechnen konsensual mit weiterem Wachstum im Rechenzentrums-Segment, getrieben durch den fortschreitenden Ausbau von KI-Beschleunigern. Die Aktie ging zuletzt mit 78,23 US-Dollar aus dem Handel, da die US-Märkte am Montag feiertagsbedingt geschlossen blieben.
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