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Marvell Technology Aktie: Weg frei für Übernahme

Die US-Kartellbehörde FTC hat die Akquisition des KI-Startups durch den Chiphersteller freigegeben. Die Transaktion im Milliardenwert soll Marvells Position im KI- und Rechenzentrumsmarkt stärken.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • US-Wettbewerbshüter geben Übernahme grünes Licht
  • Deal mit Celestial AI hat Volumen von 3,25 Mrd. USD
  • Zugang zu fortschrittlicher Photonik-Technologie gesichert
  • Abschluss der Transaktion im ersten Quartal erwartet

Marvell Technology hat eine wichtige regulatorische Hürde genommen. Die US-Wettbewerbshüter haben den Weg für die Übernahme des KI-Startups Celestial AI geebnet. Damit kann der Chip-Spezialist seine Strategie im rasant wachsenden Markt für Rechenzentren und künstliche Intelligenz weiter vorantreiben und sein Portfolio gezielt stärken.

Grünes Licht aus Washington

Am Donnerstag gab die US-Kartellbehörde Federal Trade Commission (FTC) bekannt, dass die Wartefrist für die Transaktion vorzeitig beendet wurde. Dies kommt faktisch einer Genehmigung durch die Regulierungsbehörden gleich. Der im Dezember 2025 angekündigte Deal hat ein Volumen von rund 3,25 Milliarden US-Dollar, bestehend aus Barmitteln und Aktien. Sollten bestimmte Umsatzziele bis zum Geschäftsjahr 2029 erreicht werden, könnten weitere Anteile als Erfolgsprämie fließen.

Strategische Bedeutung

Mit der Akquisition von Celestial AI sichert sich Marvell Zugang zu fortschrittlicher Photonik-Technologie. Dies ist entscheidend, da herkömmliche Kupferverbindungen bei modernen, riesigen KI-Modellen zunehmend an physikalische Grenzen bezüglich Wärmeentwicklung und Übertragungsgeschwindigkeit stoßen.

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Marvell setzt darauf, dass optische Verbindungen (Optical Interconnects) unverzichtbar werden, um die gewaltigen Prozessor-Cluster der nächsten Generation effizient zu vernetzen. Die Übernahme fügt sich nahtlos in eine breitere Offensive im Bereich Rechenzentrums-Konnektivität ein, zu der auch der Kauf von XConn Technologies gehört. Marktbeobachter sehen darin den Versuch, eine zentrale Rolle in der Architektur künftiger KI-Systeme einzunehmen.

Blick auf die Zahlen

Der Markt reagierte am Donnerstag positiv auf die Nachricht. Dennoch notiert die Aktie mit einem Schlusskurs von 71,42 Euro deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 121,00 Euro. Der Tech-Titel steht seit Jahresbeginn unter Druck, was sich in einem Minus von rund 20 Prozent seit Januar widerspiegelt.

Mit der nun erfolgten behördlichen Freigabe wird der Abschluss der Transaktion noch im laufenden ersten Quartal erwartet. Der Fokus der Anleger verschiebt sich damit auf den nächsten Quartalsbericht, der für den 4. März 2026 erwartet wird. Analysten rechnen hier im Durchschnitt mit einem Gewinn von 0,79 US-Dollar je Aktie, was einem deutlichen Anstieg von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprechen würde.

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