Marvell Technology befindet sich in einer entscheidenden Übergangsphase. Während der breite Markt auf die Quartalszahlen im März wartet, vollzieht das Unternehmen einen radikalen Wandel weg vom klassischen Geschäft hin zur KI-Infrastruktur. Investoren blicken nun gespannt darauf, ob der Boom bei maßgeschneiderten Chips (Custom Silicon) nachhaltig ist und die hohen Erwartungen erfüllen kann.
Der strategische Umbau
Aktuell gibt es wenig unternehmensspezifische Nachrichten, weshalb sich der Kurs mit 68,70 Euro in einer Art Wartestellung bewegt. Der Fokus der Anleger richtet sich strukturell auf den Abschluss des Geschäftsjahres 2026. Der entscheidende Treiber für die Bewertung ist dabei der massive Umbau des Konzerns.
Die Ergebnisse des vorangegangenen dritten Quartals zeigten bereits eine klare Richtung: Das Rechenzentrums-Geschäft machte über 70 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Marvell wandelt sich vom Anbieter für allgemeine Konnektivität hin zu einem spezialisierten Infrastruktur-Akteur für Hyperscaler. Das reduziert zwar die Abhängigkeit von zyklischen Märkten wie dem klassischen Unternehmensnetzwerk, erhöht aber gleichzeitig die Sensibilität gegenüber den Investitionsausgaben der großen Cloud-Anbieter.
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Hoffnungsträger Custom Silicon und Optik
Analysten konzentrieren sich derzeit besonders auf zwei Bereiche: „Custom Compute“ (ASICs) und Elektro-Optik. Hier geht es primär um die Frage, ob Marvell seine KI-Einnahmen über die reine Vernetzung hinaus auf die Rechenbeschleunigung ausweiten kann. Nach der starken Performance Ende 2025 sucht der Markt nach qualitativen Hinweisen auf den Hochlauf spezifischer Programme mit Cloud-Infrastruktur-Anbietern.
Ein weiterer technischer Treiber ist der industrieweite Übergang zu 1.6T-optischen Verbindungen. Da KI-Modelle immer größer werden, verlagert sich der Flaschenhals oft von den GPUs auf die Datentransfergeschwindigkeit. In diesem Segment der Hochgeschwindigkeits-Standards hält Marvell eine starke technologische Position.
Ausblick auf März
Bis zur Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal Anfang März dürfte die Aktie primär mit dem breiteren KI-Hardware-Sektor korrelieren. Entscheidend wird bei der kommenden Berichterstattung der sequentielle Wachstumsnachweis im Rechenzentrums-Segment sein, um die Bewertungsgrundlage und die erfolgreiche Transformation zu bestätigen.
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