Marvell Technology hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem massiven Umsatzsprung abgeschlossen und gleichzeitig eine strategische Zwei-Milliarden-Dollar-Allianz mit Nvidia verkündet. Die tiefe technologische Integration der eigenen Chips in Nvidias KI-Infrastruktur sichert dem Unternehmen eine Schlüsselposition im Markt für Rechenzentren. Entsprechend offensiv schraubt das Management nun die finanziellen Erwartungen für die kommenden Jahre nach oben.
Rechenzentren als Wachstumsmotor
Der Umsatz kletterte im Geschäftsjahr 2026 um 42 Prozent auf knapp 8,2 Milliarden US-Dollar. Das Segment für Rechenzentren trieb dieses Wachstum primär an und steuerte allein 6,1 Milliarden US-Dollar bei, was rund drei Vierteln der gesamten Einnahmen entspricht. Auch im vierten Quartal übertraf Marvell mit Erlösen von 2,22 Milliarden US-Dollar die Erwartungen der Wall Street deutlich. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg im Jahresvergleich von 0,60 auf 0,80 US-Dollar bei einer Nettomarge von knapp 33 Prozent.
Diese fundamentale Stärke spiegelt sich direkt im Kursverlauf wider. Die Aktie markierte am Mittwoch bei 92,00 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und verzeichnete damit allein in den vergangenen 30 Tagen einen Wertzuwachs von knapp 38 Prozent.
Tiefe Integration in die KI-Infrastruktur
Im Zentrum der technologischen Weiterentwicklung steht die neue „NVLink Fusion“-Plattform. Diese ermöglicht es, die maßgeschneiderten KI-Beschleuniger von Marvell direkt an das Hochgeschwindigkeitsnetzwerk von Nvidia anzubinden. Daten können so mit extrem hohen Geschwindigkeiten von bis zu 1,8 Terabyte pro Sekunde innerhalb der Server-Racks ausgetauscht werden.
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Flankiert wird diese Entwicklung durch strategische Zukäufe im Bereich der Silizium-Photonik, darunter Celestial AI und XConn Technologies. Marvell testet bereits Chips, die Daten mithilfe von Licht übertragen, und fertigt erste hochmoderne 2-Nanometer-Beschleuniger. Das Nvidia-Investment werten Marktbeobachter als klare Bestätigung dieser technologischen Führungsrolle.
Aggressive Ziele für die Zukunft
Gestützt durch die hohe Nachfrage nach KI-Infrastruktur blickt das Management äußerst ambitioniert nach vorn. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Marvell nun einen Umsatz von über 11 Milliarden US-Dollar an, wobei das Rechenzentrumsgeschäft um weitere 40 Prozent wachsen soll. Langfristig rückt für 2028 sogar die Marke von 15 Milliarden US-Dollar in den Fokus, gekoppelt mit einem erwarteten Gewinn von über 5,00 US-Dollar je Aktie.
Mehrere Analysten reagierten umgehend auf die neuen Prognosen. Die Bank of America hob ihr Kursziel auf 125 US-Dollar an, während Benchmark einen Wert von 130 US-Dollar ausgibt. Aktionäre profitieren neben den Kursgewinnen am 30. April von einer regulären Quartalsdividende in Höhe von 0,06 US-Dollar je Anteilsschein.
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