Die US-Wettbewerbshüter haben den Weg freigemacht: Marvell Technology darf seine Expansionspläne im Bereich der künstlichen Intelligenz wie geplant umsetzen. Mit der nun genehmigten Übernahme von Celestial AI zielt der Halbleiterkonzern auf eines der größten technischen Hindernisse in modernen Rechenzentren ab. Für Anleger rückt damit die langfristige Strategie wieder in den Fokus, während der Aktienkurs seit Jahresbeginn deutlich unter Druck steht.
Strategische Hürde genommen
Am 21. Januar 2026 erteilte die Federal Trade Commission (FTC) die Genehmigung für die vorzeitige Beendigung der Wartezeit bezüglich der Celestial AI-Transaktion. Damit ist das wichtigste regulatorische Hindernis beseitigt. Marvell kann nun unverzüglich mit der Integration der „Photonic Fabric“-Technologie beginnen. Das erklärte Ziel dieser Akquisition ist die Überwindung der sogenannten „Memory Wall“ – einem kritischen Flaschenhals, der die Rechengeschwindigkeit bei großen KI-Anwendungen derzeit noch begrenzt.
Dieser Schritt folgt unmittelbar auf eine weitere strategische Weichenstellung: Bereits am 6. Januar hatte Marvell die Übernahme von XConn Technologies verkündet. Mit diesem Zukauf stärkt das Unternehmen sein Portfolio im Bereich der CXL- und PCIe-Verbindungstechnologien. In der Kombination signalisieren beide Deals eine aggressive Ausrichtung auf die Märkte für maßgeschneiderte Chips (Custom Silicon) und optische Verbindungen, die als zentrale Umsatztreiber für die zukünftige Infrastruktur von Rechenzentren gelten.
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Fokus auf Integration und Zahlen
Marktbeobachter richten ihren Blick nun darauf, wie effizient Marvell diese Technologien in sein Produktangebot für das Fiskaljahr 2027 integrieren kann. Trotz der positiven Nachrichten auf der strategischen Ebene spiegelt der Aktienkurs, der auf Sicht von 30 Tagen rund 21 Prozent nachgegeben hat, die allgemeine Skepsis im Halbleitersektor wider. Diese wird maßgeblich von den Investitionsplänen der großen Cloud-Anbieter (Hyperscaler) beeinflusst.
Entscheidend wird nun der kommende Quartalsbericht sein, der traditionell für Anfang März erwartet wird. Dort muss das Management aufzeigen, wie schnell die neuen Technologien in umsatzwirksame Produkte umgewandelt werden können, um dem aktuellen Abwärtstrend entgegenzuwirken und das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.
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