Marvell Technology beendet die Handelswoche mit einem kräftigen Kurssprung von 5,19 Prozent auf 89,39 US-Dollar. Der Halbleiterhersteller profitiert von der explodierenden Nachfrage nach maßgeschneiderten KI-Chips – und die Zahlen belegen: Das ist kein Strohfeuer, sondern ein Strukturwandel.
Datacenter-Geschäft mit Rekordwachstum
Die Zahlen zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 sprechen eine klare Sprache: Das Datacenter-Segment legte im Jahresvergleich um 37,8 Prozent zu. Verantwortlich dafür ist vor allem die gestiegene Nachfrage nach kundenspezifischen KI-Prozessoren (ASICs). Frühere Lagerbestands-Sorgen sind damit vom Tisch.
Die wichtigsten Fakten:
* Umsatzwachstum Datacenter: +37,8% im Jahresvergleich
* Marktkapitalisierung: rund 76 Milliarden US-Dollar
* Handelsvolumen Freitag: über 14,9 Millionen Aktien
Analysten erwarten für das Gesamtjahr einen Umsatzanstieg von etwa 40 Prozent. Marvell gelingt offenbar der Umbau vom klassischen Netzwerk-Hardware-Lieferanten zum Anbieter von High-End-AI-Infrastruktur. Die großen Hyperscaler zeigen konkretes Interesse – und öffnen damit die Tür zu langfristigem Wachstum.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Citi hat eine „positive catalyst watch“ für die Aktie ausgegeben und verweist auf kommende Branchenevents als mögliche Kurstreiber. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 111,25 US-Dollar – ein Plus von rund 24 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau.
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Interessant: Die Bewertung mit einem KGV von etwa 31 liegt deutlich unter dem Branchenschnitt von 39. Gleichzeitig wird für das kommende Jahr ein Gewinnwachstum von fast 120 Prozent erwartet. Diese Kombination macht die Aktie trotz der jüngsten Rally für viele Investoren attraktiv.
Technischer Ausbruch bestätigt
Der Schlusskurs bei 89,39 US-Dollar markiert einen klaren technischen Durchbruch über wichtige Widerstandsmarken. Das hohe Handelsvolumen untermauert die Bewegung. Der Markt preist mittlerweile ein, dass Marvells Wachstum im Custom-Chip-Geschäft kein Einmaleffekt ist, sondern Teil einer nachhaltigen Entwicklung.
Am 5. März stellt das Unternehmen die Zahlen für das vierte Quartal vor. Bis dahin dürfte die Aktie weiter im Fokus bleiben – vor allem, wenn sich die positive Stimmung in der Halbleiterbranche fortsetzt.
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