Künstliche Intelligenz bringt herkömmliche Rechenzentren an ihre Leistungsgrenzen. Um die gigantischen Datenmengen effizienter zu verarbeiten, demonstriert Marvell Technology auf der Fachmesse OFC 2026 in Los Angeles eine neue Generation der optischen Vernetzung. Gemeinsam mit Lumentum zeigt der Chipentwickler, wie direkte Lichtverbindungen den Stromverbrauch senken und Latenzen minimieren sollen.
Optische Schalter gegen den Datenstau
Die Zusammenarbeit adressiert ein zentrales Problem moderner KI-Infrastrukturen. Sogenanntes Optical Circuit Switching (OCS) ermöglicht direkte optische Pfade zwischen den Endpunkten eines Netzwerks. Das System umgeht die bisher übliche, energieintensive Zwischenverarbeitung von Datenpaketen. Auf der Messe koppelt Marvell dafür seine eigenen Signalprozessoren und Module mit der Schaltplattform von Lumentum. Eine zusätzliche Software-Schicht liefert dabei Echtzeit-Analysen, um die Datenströme im Netzwerk automatisch zu optimieren.
Milliardenmarkt Rechenzentren
Die optische Vernetzung hat sich für den Konzern zum wichtigsten Wachstumstreiber entwickelt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Gesamtumsatz um 42 Prozent auf knapp 8,2 Milliarden US-Dollar. Allein das Segment für Rechenzentren steuerte zuletzt fast drei Viertel der Erlöse bei. Um diese Position auszubauen, treibt das Management den Wechsel von 800-Gigabit- auf 1,6-Terabit-Verbindungen voran. Diese extremen Bandbreiten gelten als technische Grundvoraussetzung, um komplexe KI-Modelle in Echtzeit zu betreiben.
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Analysten und Ausblick
An der Börse notiert das Papier aktuell bei 80,00 Euro, was einem soliden Zuwachs von gut 24 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten entspricht. Die Analystengemeinde positioniert sich angesichts der Technologie-Roadmap und eines durchschnittlichen Kursziels von 117,24 US-Dollar mehrheitlich positiv:
- 27 Experten empfehlen den Kauf (inklusive zwei „Strong Buy“)
- 8 Analysten raten zum Halten der Papiere
- 1 Stimme plädiert für den Verkauf
Für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres peilt Marvell einen Umsatz von rund 2,4 Milliarden US-Dollar an. In der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnt zudem die Auslieferung der neuen 2-Nanometer-Chips für sichere Datenverbindungen. Mit dem Ausbau der eigenen Produktionskapazitäten bereitet sich der Konzern auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach optischer Infrastruktur bis zum Ende des Jahrzehnts vor.
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