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Marvell Aktie: Zukauf zahlt sich aus

Marvell Technology erwirbt XConn Technologies für 540 Millionen Dollar, um sein Portfolio für KI-Cluster-Verbindungen zu stärken. Die Übernahme soll bereits 2027 Umsatz beisteuern.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Übernahme von XConn für 540 Millionen Dollar
  • Ausbau der KI-Rechenzentrumssparte
  • Umsatzbeitrag von 100 Millionen Dollar ab 2027 erwartet
  • Analysten bestätigen Kaufempfehlung für Marvell-Aktie

Marvell Technology hat am Dienstag den Kauf von XConn Technologies für rund 540 Millionen Dollar bekanntgegeben – und die Analysten reagieren positiv. Rosenblatt Securities bestätigte am Mittwoch seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 120 Dollar. Der Halbleiterkonzern baut damit seine Position im Markt für KI-Rechenzentren gezielt aus.

Die Strategie dahinter

Mit XConn sichert sich Marvell Technologie für hochleistungsfähige Verbindungslösungen in Rechenzentren. Das übernommene Unternehmen entwickelt Switching-Chips auf Basis von Compute Express Link (CXL) und PCIe Gen 5 – Standards, die in der nächsten Generation von KI-Clustern zum Einsatz kommen. Die Transaktion setzt sich aus 60 Prozent Cash und 40 Prozent Aktien zusammen und soll im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden.

Das Management rechnet mit einem schnellen Beitrag zum Umsatz: Bereits im Geschäftsjahr 2027 soll XConn rund 100 Millionen Dollar beisteuern. Diese Prognose unterstreicht die hohe Nachfrage nach Verbindungslösungen für KI-Infrastruktur.

Die Übernahme fügt sich in eine größere Strategie ein. Erst im Dezember 2025 hatte Marvell Celestial AI für 3,25 Milliarden Dollar gekauft – ein Anbieter optischer Interconnects. Zusammen mit XConn entsteht so ein durchgängiges Portfolio für Rechenzentrumsverbindungen, von der Chip-Ebene bis zur optischen Übertragung.

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Solide Basis für weitere Investitionen

Die aggressive Einkaufstour baut auf einer stabilen Geschäftsentwicklung auf. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (endete am 1. November 2025) steigerte Marvell den Umsatz um 36,8 Prozent auf 2,07 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag mit 0,76 Dollar über den Erwartungen von 0,74 Dollar. Verantwortlich für das Wachstum waren vor allem maßgeschneiderte Chips und elektrooptische Komponenten für Cloud-Anbieter.

Parallel dazu hat das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm über 5 Milliarden Dollar aufgelegt – ein Zeichen für den erwarteten Free Cashflow trotz hoher Investitionen. Institutionelle Investoren bleiben mehrheitlich optimistisch, auch wenn einzelne Adressen wie Vaughan Nelson Investment Management ihre Positionen im dritten Quartal um knapp 13 Prozent reduzierten.

Die Analystenschätzungen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 liegen zwischen 0,74 und 0,84 Dollar je Aktie. Das durchschnittliche Kursziel der Analystengemeinde beträgt 116,03 Dollar.

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