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Marvell Aktie: Tempo im Rechenzentrum

Marvell demonstriert Hochgeschwindigkeits-Technik für KI-Datenströme und profitiert von starkem Rekordumsatz im Rechenzentrumsgeschäft.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Demonstration von PCIe 8.0 mit 256 GT/s
  • Rekordumsatz von 2,08 Mrd. USD im Quartal
  • Rechenzentrumsgeschäft wächst um 38 Prozent
  • Anhebung der Umsatzprognose für 2027

KI-Rechenzentren stoßen längst an Grenzen – nicht bei den Chips, sondern bei den Verbindungen dazwischen. Genau dort setzt Marvell an und zeigt auf der DesignCon 2026 eine neue Hochgeschwindigkeits-Technik für die nächste Generation von Datenströmen. Doch wie viel Substanz steckt hinter der Demo – und wie passt das zur jüngsten Geschäftsdynamik?

PCIe 8.0 als Signal

Auf der DesignCon (24. bis 26. Februar) demonstriert Marvell eine PCIe®-8.0-SerDes-Anbindung mit 256 Gigatransfers pro Sekunde. Der Kernpunkt: Solche Interconnects sollen die wachsenden Bandbreitenanforderungen von Hyperscalern erfüllen, also den ganz großen Cloud- und KI-Betreibern.

Marvell betont dabei, dass es nicht nur um mehr Tempo geht. Die Lösung soll auch Skalierbarkeit, Energieeffizienz und Leistung verbessern – zentrale Stellschrauben, weil KI-Workloads in Datenzentren enorme Datenmengen bewegen und jedes Prozent Effizienz zählt. Der Fokus liegt zudem auf dem Schritt „über klassische Kupfer-Verbindungen hinaus“, um künftig höhere Anforderungen abdecken zu können.

Rückenwind aus den Zahlen

Die Technik-Show kommt nicht aus dem luftleeren Raum. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 meldete Marvell einen Rekordumsatz von rund 2,08 Mrd. US-Dollar – ein Plus von 37% gegenüber dem Vorjahr. Treiber war laut Bericht vor allem das Rechenzentrumsgeschäft, das um 38% zulegte.

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Wichtig für die Einordnung: Das Unternehmen hat zudem seine Umsatzwachstums-Prognose für das Data-Center-Geschäft im Geschäftsjahr 2027 angehoben. Damit verknüpft Marvell die Produkt- und Technologieagenda direkt mit einem Segment, das aktuell den Takt vorgibt.

Marktreaktion und nächste Wegmarken

Am Freitag legte die Aktie zu und das Handelsvolumen lag laut Vorlage deutlich über dem Durchschnitt – ein Hinweis darauf, dass Anleger die Kombination aus KI-Infrastruktur-Fokus und Interconnect-Themen aufmerksam verfolgen. Der Schlusskurs lag bei 69,14 Euro.

Konkrete nächste Eckpunkte liefert Marvell ebenfalls: Das Unternehmen kündigte eine Quartalsdividende von 0,06 US-Dollar je Aktie an. Außerdem gab es für Q4/2026 eine EPS-Guidance in der Spanne von 0,740 bis 0,840 – ein Rahmen, an dem sich die Erwartungen kurzfristig orientieren dürften.

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Diskussion zu Marvell Technology

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.