Marvell Technology legt sein Image als traditioneller Netzwerkausrüster ab. Der Konzern wandelt sich rasant zum gefragten Spezialisten für maßgeschneiderte KI-Chips. Diese Neuausrichtung honorieren Investoren mit massiven Käufen.
Allein in den vergangenen Wochen schoss der Aktienkurs massiv nach oben. Am Freitag markierte das Papier bei 140,80 Euro ein neues Jahreshoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Kursplus auf rund 85 Prozent.
Maßgeschneiderte Chips treiben das Wachstum
Große Cloud-Anbieter setzen zunehmend auf eigene KI-Beschleuniger. Sie rücken immer weiter von klassischer Standard-Hardware ab. Die Folge: Spezialisierte Entwickler rücken in den Fokus. Marvell liefert exakt für diesen Bedarf das passende Chip-Design. Im vergangenen Geschäftsjahr brachte dieses Segment bereits 1,5 Milliarden US-Dollar Umsatz ein. Analysten erwarten bis zum Geschäftsjahr 2028 eine Verdopplung dieser Sparte.
Ein zentraler Treiber der Rally ist die strategische Allianz mit Nvidia. Der dominierende Chip-Riese investierte im Frühjahr zwei Milliarden US-Dollar in Marvell. Beide Unternehmen verzahnen ihre Technologien nun direkt miteinander. Marvells Netzwerk-Chips lassen sich nahtlos in Nvidias NVLink-Plattform integrieren.
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Parallel dazu baute Marvell seinen technologischen Vorsprung durch Zukäufe aus. Das Unternehmen übernahm kürzlich den Spezialisten Polariton Technologies. Dieser Zukauf sichert entscheidendes Know-how für extrem schnelle optische Verbindungen. Massive KI-Rechenzentren brauchen diese Technik dringend. Kupferkabel stoßen bei den enormen Datenmengen längst an ihre physikalischen Grenzen.
Wichtige Termine im Mai
Im neuen Handelsmonat rücken mehrere Faktoren in den Fokus der Märkte. Folgende Datenpunkte stehen an:
- Investitionspläne: Anfang Mai berichten große Cloud-Anbieter über ihre Quartalszahlen. Ihre Budgets für KI-Infrastruktur gelten als wichtiges Signal für Marvells künftige Auftragslage.
- Quartalsbericht: Marvell öffnet im Mai selbst die Bücher. Experten prognostizieren einen Gewinn je Aktie zwischen 0,76 und 0,80 US-Dollar.
- Optischer Superzyklus: Branchenschätzungen zufolge verdoppelt sich die Nachfrage nach optischen Anschlüssen im Jahr 2026. Für das Folgejahr erwarten Experten eine erneute Verdopplung.
Nach der jüngsten Rally rechnen einige Marktbeobachter kurzfristig mit einer Konsolidierung. Langfristig passen Analysten ihre Modelle jedoch an die neue Marktlage an. Große Investmentbanken hoben ihre Kursziele zuletzt auf bis zu 170 US-Dollar an. Sie trauen dem Konzern zu, seinen Gesamtumsatz bis zum Geschäftsjahr 2028 auf 15 Milliarden US-Dollar zu steigern.
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