Marsh McLennan nutzt das solide finanzielle Fundament des Vorjahres für eine weitere Kapitalaufnahme. Gestern platzierte das Unternehmen eine unbesicherte Anleihe im Volumen von 600 Millionen US-Dollar am Markt. Die Mittel sollen die strategische Expansion und das laufende Effizienzprogramm stützen, nachdem der Konzern ein wachstumsstarkes Geschäftsjahr 2025 abgeschlossen hat.
- Anleihevolumen: 600 Millionen US-Dollar (unbesichert)
- Umsatz 2025: 27 Milliarden US-Dollar (+9 %)
- Free Cashflow: 5 Milliarden US-Dollar (+25 %)
- Geplante Kapitalverwendung 2026: ca. 5 Milliarden US-Dollar
Fokus auf Effizienz und Wachstum
Die Erlöse aus der neuen Schuldenaufnahme dienen allgemeinen Unternehmenszwecken und fließen unter anderem in das Strategieprogramm „Thrive“. Mit dieser Initiative will der Konzern seine operativen Abläufe vereinfachen und die digitale Infrastruktur ausbauen. Zum Ende des vergangenen Jahres beliefen sich die langfristigen Verbindlichkeiten bereits auf rund 19,3 Milliarden US-Dollar.
Das vierte Quartal 2025 unterstrich die Dynamik des Unternehmens: Der Umsatz stieg um neun Prozent auf 6,6 Milliarden US-Dollar, wobei das organische Wachstum bei vier Prozent lag. Besonders stark präsentierte sich das Segment Risiko- und Versicherungsdienstleistungen mit einem Erlösplus von zehn Prozent. Die Tochtergesellschaft Guy Carpenter trug hierzu mit einem Zuwachs von sieben Prozent bei.
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Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Für das laufende Jahr plant das Management, etwa fünf Milliarden US-Dollar für Dividenden, Aktienrückkäufe und Akquisitionen einzusetzen. Ein erster Schritt erfolgte bereits Anfang Februar mit der Übernahme der Schiffsversicherungsagentur Robinson & Son. Doch wie entwickelt sich das Marktumfeld für Versicherungsmakler? Während die globalen Preise für Immobilienversicherungen zuletzt um neun Prozent sanken, verzeichnete der Markt für US-Haftpflichtversicherungen weiterhin deutliche Preissteigerungen.
Marsh McLennan strebt für 2026 eine Ausweitung der bereinigten operativen Marge an, die auf dem Niveau des Vorjahres liegen soll. Das „Thrive“-Programm spielt dabei eine zentrale Rolle und soll bis zum Jahresende Kosteneinsparungen von insgesamt 400 Millionen US-Dollar realisieren. Damit setzt das Unternehmen konsequent auf eine Kombination aus organischer Effizienzsteigerung und strategischen Zukäufen.
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