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Marriott Aktie: Milliarden für Aktionäre

Der Hotelkonzern kündigt eine Kapitalrückgabe von über 4,3 Milliarden US-Dollar an Aktionäre an und strebt bei moderatem Erlöswachstum eine deutliche Steigerung der Profitabilität an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Stabile Bonitätsbewertung für neue Anleiheemission
  • Geplante RevPAR-Steigerung von bis zu 2,5 Prozent
  • Ausbau des globalen Hotelportfolios um fünf Prozent
  • Ausschüttung einer Quartalsdividende von 0,67 US-Dollar

Marriott International stellt die Weichen für das Geschäftsjahr 2026. Mit einer neuen Anleiheemission und präzisen operativen Zielen signalisiert der Hotelkonzern finanzielle Stabilität. Im Zentrum der Strategie steht eine deutliche Kapitalrückgabe an die Aktionäre bei gleichzeitiger Expansion des weltweiten Portfolios.

Solide Bewertung für neue Anleihen

Gestern stufte S&P Global Ratings die geplanten vorrangigen unbesicherten Anleihen der Serien WW und XX mit „BBB“ ein. Der Ausblick bleibt stabil. Die Ratingagentur erwartet, dass Marriott das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA konstant zwischen 3,0 und 3,5 halten wird. Die Erlöse aus der Emission sollen für allgemeine Unternehmenszwecke genutzt werden, um die Kapitalstruktur weiter zu optimieren und die Liquidität zu sichern.

Strategische Ziele für 2026

Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert das Management ein Wachstum des Erlöses pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) zwischen 1,5 und 2,5 Prozent. Das bereinigte EBITDA soll hingegen deutlich stärker um 8 bis 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen. Wie schafft es der Konzern, diese Profitabilität bei moderatem Zimmererlös zu steigern? Ein wesentlicher Faktor bleibt das kapitalleichte Geschäftsmodell, das eine effiziente Skalierung ermöglicht. So plant Marriott, sein globales Portfolio, das bereits über 9.800 Standorte umfasst, um bis zu 5,0 Prozent zu erweitern.

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Fokus auf Aktienrückkäufe

Ein Kernpunkt der Planung für 2026 ist das Versprechen, mindestens 4,3 Milliarden US-Dollar an die Anteilseigner zurückzugeben. Dies soll primär über Aktienrückkäufe realisiert werden. Flankierend dazu hat das Board of Directors eine Quartalsdividende von 0,67 US-Dollar je Aktie beschlossen. Diese wird am 31. März an Aktionäre ausgezahlt, die zum Handelsschluss am 26. Februar registriert sind.

Die angekündigten Maßnahmen unterstreichen den Übergang in eine Phase normalisierten Wachstums nach der starken post-pandemischen Erholung. Durch die Konzentration auf den hohen Cashflow aus dem bestehenden Lizenzgeschäft sichert Marriott die Finanzierung seiner Expansion und die Attraktivität für Investoren gleichermaßen ab.

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