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Marinomed-Aktie: Stabilität in Sicht?

Die Marinomed Biotech AG, ein in Österreich ansässiges Biotechnologieunternehmen, hat ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2024 bekanntgegeben. Der Umsatz sank auf 0,7 Mio. Euro, was auf hohe Lagerbestände bei Kunden und die Rückkehr der Saisonalität zurückzuführen ist. Im Vorjahr betrug der Umsatz 3,3 Mio. Euro. Die liquiden Mittel des Unternehmens verringerten sich auf 1,9 Mio. Euro, während das Betriebsergebnis (EBIT) -1,9 Mio. Euro und das Periodenergebnis -2,1 Mio. Euro betrug.

Im ersten Quartal wurden mehrere Fortschritte erzielt, darunter neue Partnerschaften für Carragelose und Solv4U sowie klinische Studien für neue Produkte. Besonders erwähnenswert sind die Zusammenarbeit mit Procter & Gamble und die Markteinführung eines neuen Allergenblockers in Österreich und Mexiko.

Das Unternehmen hat zudem eine langfristige Partnerschaft mit Aché für Solv4U abgeschlossen und Stabilitätsprobleme bei Produktkandidaten wie Budesolv und Tacrosolv gelöst. Trotz dieser Fortschritte bleibt die finanzielle Situation herausfordernd. Die Einigung mit der EIB und anderen Kreditgebern, Rückzahlungen aufzuschieben, hat dem Unternehmen jedoch mehr Flexibilität verschafft.

Marinomed entwickelt weiterhin innovative Produkte in den Bereichen Immunologie und Virologie auf Basis der Marinosolv®-Plattform und der Carragelose®-Technologie. Diese Technologien zielen darauf ab, die Löslichkeit und Bioverfügbarkeit schwer löslicher Wirkstoffe zu erhöhen und virale Infektionen der oberen Atemwege zu verhindern.

Finanzielle Entwicklung

Die finanziellen Kennzahlen von Marinomed für das erste Quartal 2024 spiegeln eine angespannte Situation wider. Die liquiden Mittel reduzierten sich auf 1,9 Mio. Euro, und das EBIT betrug -1,9 Mio. Euro. Gleichzeitig erzielte das Unternehmen einige wichtige Meilensteine, die das Potenzial haben, langfristig positive Auswirkungen zu haben.

Innovationen und Partnerschaften

Im Bereich der Produktentwicklung hat Marinomed erhebliche Fortschritte gemacht. Die Carragelose-Technologie, die zur Prävention viraler Infektionen dient, hat neue Partner gewonnen. Auch die Marinosolv®-Plattform, die die Bioverfügbarkeit von Medikamenten erhöht, hat wichtige Meilensteine erreicht.

Zukünftige Perspektiven

Die finanzielle Situation bleibt herausfordernd, doch durch die Partnerschaften und neuen Produkte ist eine positive Entwicklung möglich. Marinomed plant, die Zusammenarbeit mit großen Unternehmen zu intensivieren und weitere innovative Produkte zu entwickeln, um seine Marktposition zu stärken.

Zusammengefasst

  • Umsatz im ersten Quartal 2024 auf 0,7 Mio. Euro gesunken
  • Hohe Lagerbestände und Rückkehr der Saisonalität als Hauptursachen
  • Liquide Mittel auf 1,9 Mio. Euro reduziert
  • Neues Partnerschaften und klinische Studien vorangetrieben
  • Finanzielle Flexibilität durch Aufschub von Rückzahlungen erhöht
  • Entwicklung innovativer Produkte auf Basis der Marinosolv®- und Carragelose®-Technologien
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