Die Volatilität am Kryptomarkt hat Marathon Digital am Mittwoch erneut belastet. Während der Bitcoin auf ein 15-Monats-Tief abrutschte, markierte auch die Aktie des Mining-Spezialisten ein neues Jahrestief. Für Investoren stellt sich die Frage, wie schwer die massiven Bitcoin-Bestände in der Bilanz des Unternehmens die Bewertung im aktuellen Marktumfeld unter Druck setzen.
Massen-Liquidationen am Kryptomarkt
Der Haupttreiber für die aktuelle Schwäche ist die deutliche Korrektur der Krypto-Leitwährung Bitcoin, die in den Bereich von 72.000 bis 73.000 US-Dollar zurückfiel. Dieser Kursrutsch löste eine Kettenreaktion aus: Marktberichten zufolge wurden innerhalb von 24 Stunden Long-Positionen im Wert von über 700 Millionen US-Dollar liquidiert. Diese Verkaufswelle erfasste den gesamten Sektor der Mining-Aktien, wobei Marathon Digital als einer der liquidesten Werte besonders im Fokus der Verkäufer stand.
Die Kehrseite der Treasury-Strategie
Ein zentraler Risikofaktor für Marathon ist die direkte Abhängigkeit vom Bitcoin-Preis. Das Unternehmen hält derzeit rund 52.850 Bitcoin in seiner Reserve. Während diese Strategie in Bullenmärkten als Hebel wirkt, verstärkt sie in Abwärtsphasen die Verluste.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Marathon Digital?
Die Aktie spiegelt diese Entwicklung deutlich wider: Mit dem heutigen Rücksetzer auf 7,57 Euro wurde das bisherige 52-Wochen-Hoch von über 19 Euro weiter aus den Augen verloren. Auf Sicht von zwölf Monaten summieren sich die Kursverluste bereits auf mehr als 55 Prozent. Das aktuelle Marktsentiment wird zudem durch den „Fear and Greed Index“ belastet, der mit einem Wert von 14 derzeit „extreme Angst“ signalisiert und Anleger zur Risikovermeidung treibt.
Operative Stabilität und Ausblick
Trotz der Turbulenzen an den Börsen zeigt sich das operative Geschäft stabil. Die installierte Hash-Rate, ein Maß für die Rechenleistung beim Mining, liegt weiterhin auf einem hohen Niveau zwischen 60,4 und 61,7 Exahashes pro Sekunde (EH/s). Dennoch konzentriert sich der Markt momentan fast ausschließlich auf die Bewertung der Krypto-Bestände und weniger auf die operative Effizienz.
Klarheit über die weitere finanzielle Entwicklung wird der 25. Februar 2026 bringen. An diesem Tag plant Marathon Digital, seine nächsten Quartalszahlen vorzulegen. Anleger werden dann besonders auf die Produktionskosten pro Bitcoin sowie auf mögliche Anpassungen in der Verwaltung der Bitcoin-Reserven achten, um die künftige Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells beurteilen zu können.
Marathon Digital-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Marathon Digital-Analyse vom 4. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Marathon Digital-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Marathon Digital-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Marathon Digital: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
