LyondellBasell rückt verstärkt in den Fokus der Analysten. Während steigende Energiekosten und geopolitische Spannungen die internationale Konkurrenz belasten, profitiert der US-Chemieriese von seiner spezifischen Kostenstruktur. Citigroup hat die Aktie nun heraufgestuft und sieht erhebliches Potenzial durch die vorteilhafte Rohstoffbasis in Nordamerika.
Strategische Aufwertung durch Analysten
Die Citigroup hat ihr Rating für LyondellBasell von „Neutral“ auf „Buy“ angehoben. Analyst Patrick Cunningham schraubte das Kursziel dabei signifikant von 49 auf 76 US-Dollar nach oben. Marktbeobachter sprechen von einem asymmetrischen Aufwärtspotenzial für nordamerikanische Chemie-Werte, da sich die Lieferketten-Dynamik weltweit verschiebt.
Mehrere Institute haben ihre Einschätzungen angepasst:
– RBC: 82 USD
– Citigroup: 76 USD
– KeyBanc: 73 USD
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Geopolitische Vorteile bei der Produktion
Hintergrund der Neubewertung ist die angespannte Lage im Nahen Osten. Da der Rohölpreis die Marke von 100 US-Dollar erreicht hat, geraten europäische und asiatische Produzenten unter Druck. Diese sind stark von Naphtha abhängig, das auf Erdöl basiert. LyondellBasell hingegen nutzt primär günstigeres nordamerikanisches Erdgas als Rohstoffquelle. Dieser Kostenvorteil dürfte die Preise für Polyethylen im ersten Halbjahr 2026 stützen und die Margen erweitern.
Die veränderten Rahmenbedingungen schlagen sich unmittelbar in den Erwartungen nieder. Citigroup prognostiziert für das Jahr 2026 eine Steigerung des EBITDA um 32 % gegenüber bisherigen Schätzungen. Parallel dazu hat das Unternehmen seine Quartalsdividende auf 0,69 US-Dollar gesenkt. Dieser Schritt soll jährlich rund 500 Millionen US-Dollar einsparen und die finanzielle Flexibilität in einem volatilen Marktumfeld erhöhen.
Das gestiegene Vertrauen spiegelt sich auch in den Handelsdaten wider. Am Donnerstag wechselten über 1,8 Millionen Anteilscheine den Besitzer. Großinvestoren wie BlackRock bauten ihre Positionen zuletzt aus, während bereits im November 2025 Insiderkäufe durch das Management ein positives Signal setzten. Mit einem Kursplus von rund 70 % seit Jahresbeginn nähert sich die Aktie, die gestern bei 64,26 Euro schloss, ihrem 52-Wochen-Hoch von 68,84 Euro an.
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