Lynas Rare Earths setzt auf Malaysia. Der australische Seltene-Erden-Konzern steckt 180 Millionen US-Dollar in den Ausbau seiner Anlage im malaysischen Kuantan — und legt damit die Grundlage für einen deutlich größeren Anteil am globalen Markt für schwere Seltene Erden.
Kapazität für schwere Seltene Erden verdoppeln
Das Ziel ist klar: Die Erweiterung soll die jährliche Produktionskapazität für Heavy Rare Earth-Produkte um bis zu 5.000 Tonnen steigern. Lynas hat in den vergangenen Monaten systematisch neue Elemente in Kuantan in Produktion gebracht. Im Mai 2025 startete die Trennung von Dysprosiumoxid, einen Monat später folgte Terbium. Im März 2026 gelang erstmals die kommerzielle Produktion von Samariumoxid.
Das Timing des Ausbaus ist kein Zufall. Ebenfalls im März 2026 verlängerte die malaysische Regierung die Betriebsgenehmigung für Kuantan um zehn Jahre — bis März 2036. Diese Planungssicherheit macht das 180-Millionen-Projekt erst wirtschaftlich sinnvoll.
Die Verlängerung hat allerdings Bedingungen. Lynas muss die Produktion radioaktiver Abfälle bis 2031 einstellen. Außerdem fließt ein Prozent des jährlichen Bruttoumsatzes in Forschungs- und Entwicklungsprojekte der malaysischen Seltene-Erden-Branche.
Starke Quartalszahlen trotz Produktionsbremse
Die aktuellen Betriebszahlen zeigen, wie dynamisch sich das Geschäft entwickelt. Im Quartal bis März 2026 erzielte Lynas einen Umsatz von 265 Millionen australischen Dollar — der höchste Quartalswert seit Mitte 2022 und mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Die Gesamtproduktion an Seltenen-Erden-Oxiden lag bei 3.233 Tonnen, leicht gedämpft durch Prozessoptimierungen am neuen Standort Kalgoorlie in Westaustralien.
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Für das Halbjahr bis Dezember 2025 meldete das Unternehmen einen Nettogewinn von 80,2 Millionen US-Dollar. Das ist ein massiver Sprung gegenüber den 5,9 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Halbjahresumsatz erreichte 413,7 Millionen US-Dollar, bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 68,40 US-Dollar je Kilogramm.
Strategie jenseits Chinas
Lynas verfolgt mit seiner „Towards 2030″-Strategie ein klares Ziel: Seltene-Erden-Lieferketten außerhalb Chinas aufbauen und ausbauen. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 14,5 Milliarden australischen Dollar und einer komfortablen Liquiditätslage ist der Konzern gut positioniert, um diesen Kurs zu halten.
Der Ausbau in Kuantan ist dabei mehr als ein Kapazitätsprojekt. Er zeigt, dass Lynas die Weichen für eine Marktstellung stellt, die kaum ein westlicher Wettbewerber kurzfristig replizieren kann.
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