Lynas Rare Earths baut seine Stellung als wichtigste Alternative zu China massiv aus. Statt nur Rohstoffe zu fördern, drängt der Konzern nun tief in die Weiterverarbeitung vor. Ein neues Abkommen in Vietnam und der Ausbau in Malaysia markieren einen strategischen Wendepunkt für den Lieferanten kritischer Mineralien.
Von der Mine zum Magneten
Bisher fokussierte sich das Unternehmen stark auf die reine Oxidproduktion. Das ändert sich jetzt. Im malaysischen Werk Gebeng bereitet Lynas die vollständige Trennung schwerer Seltener Erden vor. Nach erfolgreichen Tests mit Dysprosium, Terbium und Samarium soll die Anlage bis Ende nächsten Jahres jede vom Markt geforderte Seltene Erde extrahieren können. Dieser Schritt trifft einen Nerv, da Peking den Export dieser kritischen Elemente seit 2025 stark limitiert.
Im gleichen Schritt schließt Lynas eine entscheidende Lücke in der Wertschöpfungskette. Gemeinsam mit der südkoreanischen LS Eco Energy entsteht in Vietnam eine neue Anlage zur Metallherstellung. Hier werden die malaysischen Oxide künftig in Metalle für Dauermagnete umgewandelt. Beide Partner investieren über Wandelanleihen jeweils rund 30 Millionen Australische Dollar in das Projekt.
Eigene Magnete will CEO Amanda Lacaze allerdings nicht produzieren. Der Konzern setzt stattdessen auf enge Kooperationen mit etablierten Herstellern, um deren Know-how zu nutzen. Das Portfolio wächst derweil rasant. In den kommenden zwei Jahren kommen unter anderem Gadolinium für MRT-Bildgebung und Lutetium für Krebstherapien hinzu.
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Abgesichert durch Regierungen
Das Fundament für diese Expansion steht. Im März sicherte sich Lynas eine zehnjährige Verlängerung der Betriebslizenz in Malaysia. Flankiert wird dies durch feste Abnahmegarantien aus Japan und den USA. Diese Verträge garantieren eine Preisuntergrenze von 110 US-Dollar pro Kilogramm für Neodym-Praseodym und sichern dem Unternehmen planbare Einnahmen.
An der Börse wird dieser strategische Umbau honoriert. Die Aktie markierte heute ein neues 52-Wochen-Hoch bei 13,34 Euro und blickt auf einen massiven Wertzuwachs von rund 193 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten zurück.
Mit einem Weltmarktanteil von mittlerweile 10 Prozent etabliert sich Lynas durch die vertikale Integration endgültig als strukturelle Alternative zur chinesischen Dominanz. Der geplante Produktionsstart in Vietnam im vierten Quartal dieses Jahres liefert den nächsten konkreten Meilenstein für die Umsetzung dieser Strategie.
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