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Symbolbild, KI-generiert

LVMH Aktie: Zwei Banken korrigieren

RBC und Morgan Stanley korrigieren ihre Erwartungen für LVMH nach unten. Grund sind rückläufige Umsätze in der Modebranche und stagnierende Käufer in den USA und China.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Zwei Analystenhäuser senken Kursziele
  • Schwache Nachfrage in Schlüsselmärkten
  • Dividendenvorschlag von 13 Euro je Aktie
  • Quartalszahlen als nächster wichtiger Test

Zwei Analystenrevisionen innerhalb weniger Tage — das ist kein Zufall. RBC und Morgan Stanley haben ihre Kursziele für LVMH gesenkt und begründen den Schritt mit schwächerer Nachfrage in den Schlüsselmärkten. Besonders die Sparte Mode und Lederwaren bereitet Sorgen.

Schwächelnde Kernsegmente belasten Erwartungen

Morgan Stanley strich sein Kursziel von 635 auf 565 Euro zusammen und erwartet für das erste Quartal 2026 einen Umsatzrückgang von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr in der Modessparte. Hintergrund: Sowohl amerikanische als auch chinesische Käufer — traditionell die wichtigsten Wachstumstreiber — stagnieren bislang. Zusätzlich belasten schwache Ausgaben im persönlichen Luxussegment und Verwerfungen im Nahen Osten das Geschäft.

RBC senkte sein Kursziel moderater, von 625 auf 600 Euro, hält aber an der „Outperform“-Einstufung fest. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Analysehaus zwar einen leichten Umsatzrückgang von 0,6 Prozent, gleichzeitig aber einen Anstieg des operativen Gewinns um 1,6 Prozent — ein Hinweis darauf, dass LVMH trotz Umsatzdruck Preismacht und Kostendisziplin bewahrt.

Dividende und Rückkäufe als Puffer

Auf der Hauptversammlung am 23. April will das Management eine Dividende von 13,00 Euro je Aktie vorschlagen. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus entspricht das einer Rendite von rund 2,8 Prozent. Parallel dazu hat LVMH Aktienrückkäufe für den Zeitraum Mitte März bei der französischen Finanzaufsicht AMF gemeldet — Maßnahmen, die den Gewinn je Aktie stützen können.

Q1-Zahlen am 13. April als Gradmesser

Morgan Stanley hat seine Gewinnschätzung je Aktie für 2026 auf 23,60 Euro gesenkt — das liegt 2,6 Prozent unterhalb des Marktkonsensus von 24,20 Euro. Die Quartalszahlen am 13. April werden zeigen, ob der schwache Jahresstart struktureller Natur ist oder sich als vorübergehend erweist. Die Aktie notiert inzwischen rund 28 Prozent unter ihrem Jahreshoch von 652,80 Euro und damit knapp über dem 52-Wochen-Tief — der Spielraum nach unten ist begrenzt, das Vertrauen der Analysten aber noch nicht wiederhergestellt.

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