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LVMH Aktie: Durchbruch gelungen

Der Luxuskonzern LVMH beendet die Seitwärtsbewegung seiner Aktie durch strategische Führungswechsel bei Givenchy und Dior sowie die klare Absage an Verkaufsgerüchte um Zenith.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue CEOs für die Modemarken Givenchy und Dior
  • Offizielles Dementi zu Verkaufsplänen für Zenith
  • Technischer Durchbruch über wichtigen Widerstand bei 650 Euro
  • Aktie notiert wieder über allen wichtigen Durchschnitten

Der französische Luxusriese zeigt neue Stärke. Nach wochenlanger Lethargie befreit sich die Aktie aus ihrer Seitwärtsrange – getrieben von zwei entscheidenden Faktoren: einer strategischen Personalrochade bei den Modemarken und einem klaren Dementi zu Verkaufsspekulationen.

Die wichtigsten Entwicklungen:
– Neue CEO bei Givenchy, Valenti wechselt zu Dior
– Zenith-Verkaufsgerüchte offiziell dementiert
– Wichtiger Widerstand bei 650 Euro dynamisch überwunden
– Kurs nun über allen relevanten gleitenden Durchschnitten

Personalpuzzle löst Wachstumsblockade

LVMH hat das Führungsvakuum bei zwei seiner bedeutenden Modemarken zügig geschlossen. Amandine Ohayon übernahm am Freitag die Leitung von Givenchy – eine Marke, die zuletzt schwächelte und dringend neue Impulse benötigte. Ohayon bringt ihre Retail-Expertise von Stella McCartney mit und soll Givenchy neu positionieren.

Der bisherige Givenchy-Chef Alessandro Valenti wechselt ab Montag als Deputy CEO zu Christian Dior Couture. Dort verantwortet er die kommerziellen Aktivitäten und soll die Vertriebsstrategie des Konzern-Flaggschiffs weiter optimieren. Investoren werten diese interne Mobilität als Beweis, dass LVMH operative Schwächen konsequent angeht.

Uhrensparte bleibt an Bord

Mindestens ebenso wichtig für die Kurserholung: das deutliche Dementi zu Verkaufsspekulationen. Gerüchte über einen möglichen Verkauf der Uhrenmanufaktur Zenith – die angeblich jährlich 20 bis 30 Millionen Franken Verlust schreibt – hatten die Aktie belastet.

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Der Konzern stellte am Donnerstag klar: Es gibt keine Verkaufspläne. Diese Ansage signalisiert, dass LVMH trotz der schwierigen Lage im Uhren- und Schmucksegment sein Portfolio nicht ausdünnen will. Die Sanierung erfolgt intern – ein Zeichen von Stabilität, das die Märkte honorierten.

Technischer Befreiungsschlag

Der Schlusskurs von 652 Euro am Freitag markiert einen technischen Wendepunkt. Die massive Hürde bei 650 Euro wurde dynamisch überwunden. Entscheidend: Der Titel notiert nun signifikant über der 50-Tage-Linie und der 200-Tage-Linie. Das Momentum kehrt zurück.

Solange die Unterstützung bei 637 Euro hält, ist der Weg in Richtung 670 Euro frei. Die Rückkehr institutioneller Käufer scheint eingeleitet – operative Handlungsfähigkeit trifft auf attraktive Bewertung.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.