Lumina Gold ist nach der vollständigen Übernahme durch die CMOC Group endgültig von der Börse verschwunden. Der Deal im Gesamtwert von rund 581 Millionen CAD wurde bereits im vergangenen Jahr finalisiert und markiert einen bedeutenden Eigentümerwechsel im ecuadorianischen Bergbausektor.
- Abfindung: Aktionäre erhielten 1,27 CAD je Aktie in bar.
- Zeitplan: Die Transaktion wurde am 23. Juni 2025 offiziell beendet.
- Kernasset: Fokus der Übernahme ist das Gold-Kupfer-Projekt Cangrejos.
Strategischer Rückzug von der Börse
Die Übernahme durch die CMOC Singapore Pte. Ltd., eine Tochtergesellschaft der CMOC Group, beendete die Eigenständigkeit des Explorers. Nach der ersten Ankündigung im April 2025 stimmten die Aktionäre Mitte Juni mehrheitlich für das Vorhaben. Nur wenige Tage später folgte die gerichtliche Genehmigung, was den Weg für das Delisting ebnete. Mit der Barzahlung von 1,27 CAD pro Aktie wurden die bisherigen Anteilseigner vollständig abgefunden.
Fokus auf das Cangrejos-Projekt
Warum investierte CMOC Hunderte Millionen in das Unternehmen? Das Ziel ist das Cangrejos-Projekt im Südwesten Ecuadors. Die Lagerstätte in der Provinz El Oro zählt zu den bedeutendsten Goldvorkommen der Region und verfügt zudem über eine signifikante Kupferkomponente.
Vor der Übernahme trieb Lumina Gold eine Machbarkeitsstudie voran, um das wirtschaftliche Potenzial der Mine zu bestätigen. CMOC integriert diesen Vermögenswert nun in sein globales Portfolio und verfügt über die notwendigen Ressourcen, um die großflächige Erschließung weiter voranzutreiben. Damit geht die Entwicklung des Standorts in eine neue, industrielle Phase unter der Führung des neuen Großaktionärs über.
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