Lumentum rüstet sich für die nächste Phase des KI-Booms. Der Spezialist für optische Technologien sitzt auf einem milliardenschweren Cash-Polster. Parallel dazu baut das Unternehmen seine Kapazitäten massiv aus.
Expansion im Rekordtempo
Die Liquidität kletterte im dritten Quartal auf rund 3,17 Milliarden US-Dollar. Starke Cashflows aus dem operativen Geschäft treiben diese Entwicklung an. In North Carolina und Thailand entstehen derzeit neue Produktionsstätten. Diese Standorte sollen die steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur bedienen.
Ein neuer Hoffnungsträger rückt in den Fokus: Near-Packaged Optics (NPO). Diese Technologie soll die Datenübertragung in Rechenzentren effizienter gestalten. Das Management erwartet ab dem Geschäftsjahr 2027 erste nennenswerte Umsätze. Bis 2028 könnte NPO die bisherigen Lösungen bei Weitem übertreffen.
Vertrauen der Profis
An der Börse spiegelt sich dieser Optimismus wider. Die Aktie legte innerhalb von zwölf Monaten um über 970 Prozent zu. Allein seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von rund 141 Prozent.
Institutionelle Investoren dominieren das Aktionärsbuch mit einer Quote von über 94 Prozent. Analysten trauen dem Titel im Schnitt Kurse von 1.022 US-Dollar zu. Das liegt deutlich über dem aktuellen Kurs von 795 Euro.
Mitte Juni präsentiert sich das Management auf einer Investorenkonferenz von TD Securities. Dort dürften Details zur NPO-Strategie und zur Auslastung der neuen Werke folgen. Die Marke von 920 Euro bleibt dabei als technisches Ziel im Blick.
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